PS Days Hannover 2023: Toyota Supra
Kaum zu glauben: Dieser getunte Toyota Supra hat eine Straßenzulassung
Wer hätte das gedacht? Dieser Toyota Supra sieht aus wie ein Rennwagen, darf aber legal auf der Straße bewegt werden. Wir zeigen, was ihn so besonders macht!
Bild: AUTO BILD / Christian Goes
Es gibt nur wenige Autos, die keiner Einführung bedürfen. Eines davon ist der Toyota Supra, eine Legende des JDM-Tuning. Dieses besondere Exemplar hier steht aktuell auf den PS Days in Hannover – und wer glaubt, es handle sich dabei nur um einen Maximalumbau, der nur für die Rennstrecke gedacht ist, der liegt falsch.
Diese PS-Maschine hat tatsächlich eine Straßenzulassung. Klingt verrückt, ist es auch, wenn man sich den Umfang der Umbauten genauer ansieht.

Die Akrapovic-Abgasanlage erzeugt einen ordentlichen Sound. Die Renn-Rückleuchten dürfen im Straßenverkehr aber nicht genutzt werden.
Bild: AUTO BILD / Christian Goes
Beginnen wir mit dem Pandem-Rocket-Bunny-Bodykit. Um den dadurch entstandenen Platz in den Radhäusern auch adäquat zu füllen, schnallte der Besitzer dem Supra stattliche 19-Zoll-Felgen drauf.
Doch spektakulärer als die Felgengröße ist die Felgenbreite: Vorne sind die Felgen 10 Zoll breit, hinten sogar 12 Zoll. Und selbst mit solchen Walzen wurde auf den Einsatz von 45 Millimeter-Spurplatten nicht verzichtet. Echt krass!
Scherentüren mit Makrolon-Scheiben
Doch das ist nicht alles, neben dem Breitbau gibt's neue Scherentüren mit Makrolon-Scheiben und integrierten Lüftungs-Öffnungen. Praktisch wie bei echten Rennwagen – genauso wie die Carbon-Türverkleidungen. Übrigens: Die GR-Optik ist nicht foliert, sondern lackiert!

Die 19-Zoll-Felgen sind Dreiteiler, vorne 10 Zoll und auf der Hinterachse 12 Zoll breit.
Bild: AUTO BILD / Sebastian Friemel
Der imposante Auftritt des Japaners wird zusätzlich unterstrichen von einem Schwanenhals-Heckspoiler und einer zweiflutigen Akrapovic-Abgasanlage. Schnell noch ein kleiner Soundcheck: Ja, so muss ein Supra klingen, kernig, die sechs Zylinder unter der Haube spielen ihr eigenes Konzert.

Renn-Schalensitze, Carbon-Türpappen und Vierpunkt-Sicherheitsgurte sorgen für Sport-Flair im Innenraum.
Bild: AUTO BILD / Sebastian Friemel
Im Innenraum geht's nicht minder sportlich zu, neben den bereits genannten Carbon-Türtafeln gibt's ein Sport-Lenkrad und Schalensitze mit Vierpunkt-Sicherheitsgurten im Gazoo Racing-Design.
Doch wie uns Harry, der Besitzer des Toyota Supra, sagt, soll sich da bald einiges ändern: Die Sitze sollen feststehen und die Pedalerie beweglich werden. Als kleines Easter Egg zeigt uns Harry dann noch ein Modellauto seines Toyota Supra.
Das Straßen-Setup wird auf 500 PS begrenzt
Kommen wir zum Herzstück des Supra, dem Motor: sechs Zylinder, drei Liter Hubraum und jede Menge Leistung. Das Straßen-Setup wird auf 500 PS begrenzt, die volle Rennstrecken-Power beträgt 694 PS.
Um den Brennraum kühl zu halten, wurde zusätzlich eine Wasser-Methanol-Einspritzung verbaut, im Renneinsatz kann der Motor auch mit Rennsprit (E85) laufen. Getankt wird übrigens über GT4-Tankstutzen, dafür musste die hintere Seitenscheibe weichen.

Wegen der Ansaugung musste die Motorabdeckung zersägt werden, vorne deutet ein Pandem-Schriftzug auf den ersten straßenzugelassenen Rocket-Bunny-Supra hin.
Bild: AUTO BILD / Sebastian Friemel
Worüber Harry aber nicht so gerne spricht, ist der Preis. Nur eimal zur Einordnung: Ein Toyota Supra mit Dreiliter-Motor kostet rund 68.000 Euro in der Basis, allein das Rocket-Bunny-Bodykit schlägt mit 9000 Dollar (US-Preise) zu Buche. Wenn man alles addiert, kommt locker ein sechsstelliger Betrag zusammen. Aber dafür hat man auch einen Rennwagen mit Straßenzulassung.
Wenn der Supra jetzt Lust auf mehr Tuning geweckt hat, dann schaut doch mal bei den Finalisten der HotWheels Legends Tour Germany vorbei
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