Citroën hat einen Grand C4 Picasso II mit allerlei Hightech-Gadgets aufgerüstet und teste ihn nun ausgiebig. Laut einem Bericht des Tech-Magazins gizmag.com haben die Franzosen jüngst eine erfolgreiche autonome Testfahrt von Paris nach Bordeaux (rund 600 Kilometer) unternommen. Der selbst fahrende C4-Van ist prinzipiell bereits beim Händler erhältlich. Einzig die für die Autonomie notwendigen Kameras und spezielle Radar-Sensoren sind noch in der Erprobung. Doch die meisten Teile des Autonomie-Konzepts basieren auf schon erhältlichen Assistenten: Spurhalte-Assistent, Radar-Abstandsmessung, Bremsassistent und Tempomat sind bereits einzeln Bestandteil der automobilen Gegenwart. Wenn sie aber computergestützt zusammen arbeiten, machen sie autonomes Fahren schon heute möglich.
Citroën Studie Autonomes fahren
Hände weg: Auf der Autobahn oder auf nur in eine Richtung verlaufenden, mit Leitplanken versehenen Straßen hat der Testfahrer nichts zu tun.
Bild: Werk / Youtube
Bis zum Autobahnzubringer mussten die Testfahrer noch alles selbst in die Hand nehmen. Doch sobald keine Fußgänger mehr die Straße betreten dürfen und dadurch nicht mehr zu schwer kalkulierbaren Faktoren werden, kann der Fahrer die Hände vom Lenkrad und auch die Füße von den Pedalen nehmen. Auf der internationalen Autonomie-Skala ist dies "Level 3" auf einer Skala von null bis fünf (null: Keine Autonomie, fünf: totale Autonomie), was bedeutet, dass der Fahrer sogar die Augen von der Straße nehmen darf. Falls gewünscht, kann aber jederzeit die Kontrolle übernommen werden. Auf der Strecke von Paris nach Bordeaux musste der Testfahrer kein einziges Mal eingreifen. Überholvorgänge, selbsttätiges Einordnen auf die richtige Spur und das Einhalten der vorgeschriebenen Abstände waren laut Citroën kein Problem für den autonomen Prototypen.
Sehen sie das Testfahrzeug hier im Video:

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