Die Formel 1 startet am Wochenende in Mexiko, mit Nico Hülkenberg ist lediglich ein deutscher Pilot dabei, der nur selten die Möglichkeit auf Punkte hat.
Titelchancen hat Deutschland hingegen im Simracing, besser gesagt in der Racing Unleashed Championship „Beyond the Pinnacle“. Nico Fahland pilotiert einen der Hightech-Formel-1-Simulatoren der Münchner Racing Lounge, liegt in der Challenger League auf dem zweiten Rang hinter dem Schweizer Janik Pletscher, den er in Barcelona dieses Wochenende wieder herausfordert.
Racing Unleashed Championship – Beyond the Pinnacle (hier geht’s zur Homepage) – das ist die Rennserie, in der die Fahrer in Hochleistungs-Simulatoren ein virtuelles 2023er Formel-1-Modell über die Rennstrecken jagen. 46-Zoll Bildschirme mit panorama-ähnlichem Blick, Kohlefasercockpits mit integriertem Soundsystem und Original-Formel-1-Lenkrad machen die Rennen in den Racing Lounges an verschiedenen Standorten in München, der Schweiz oder Spanien zum fast realen Formel-1-Erlebnis.
Am Wochenende sind die Piloten auf dem virtuellen Circuit de Catalunya unterwegs.
Bild: Racing Unleashed

Die Rennen gibt’s Freitag ab 19:00 Uhr und Samstag ab 10:30 Uhr live auf dem Twitch-Kanal von Racing Unleashed und auch hier auf dieser Webseite. Insgesamt geht es um ein Preisgeld von rund 200.000 Schweizer Franken. Den deutschen Kommentar liefert Deutschlands Simracing-Streamer Nummer eins: DaveGaming.
Spannend ist auch die Situation in der Racer League, jener Klasse der Meisterschaft, in der keinerlei Fahrhilfen zur Verfügung stehen. Alejandro Sanchez hatte bereits einen komfortablen Vorsprung. Doch der Champion von 2021 strauchelte in den letzten Rennen und wurde mittlerweile von Michal Smidl überholt.

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Der Tscheche krönte sich schon dreimal zum RU-Meister, ist im Simracing für Team Redline aktiv, für das auch Formel-1-Superstar Max Verstappen startet. Bester Deutscher Pilot in der Racer League ist Angelo Michel auf Rang drei mit 36 Punkten Rückstand.
Für noch mehr Spannung sorgt bei Racing Unleashed das Qualifying-Format. Statt Rundenzeiten zu setzen, wird ein Knockout-Rennen ausgetragen, um die Startpositionen der Piloten zu ermitteln. Gestartet wird in umgedrehter Reihenfolge der Meisterschaft. Nach drei gefahrenen Runden scheiden nach jeder weiteren die letzten zwei Piloten aus und müssen das Hauptrennen auf der Position angehen, auf der sie das Qualirennen beendet haben.
46-Zoll Bildschirme mit panorama-ähnlichem Blick, Kohlefasercockpits mit integriertem Soundsystem und Original-Formel-1-Lenkrad machen die Rennen in den Racing Lounges zum fast realen Formel-1-Erlebnis.
Bild: Racing Unleashed

Um sich noch weiter vorzukämpfen, können die Piloten der Racer und Challenger League Push2Pass im Rennen verwenden, das in der Meisterschaft das DRS-System ersetzt. Der Vorteil: Die Fahrer können frei entscheiden, wann und wo sie den Acht-Sekunden-Boost nutzen. Insgesamt können Smidl und Co. den Zusatzschub achtmal einsetzen. Praktisch: Der Boost dient damit nicht nur als Überholhilfe, sondern kann auch als taktisches Element beim Verteidigen genutzt werden.
Schon vor den Rennen am Freitag und Samstag spulen die Meisterschaftspiloten sämtliche Runden auf dem spanischen Kurs ab. Die Rundenzeiten liegen eng beieinander und versprechen packende Rennaction!

Top 3 Racer League nach 6 von 10 Rennen

Michal Smidl - 96 Punkte
Alejandro Sanchez - 79 Punkte
Angelo Michel - 60 Punkte

Top 3 Challenger League nach 6 von 10 Rennen

Janik Pletscher - 90 Punkte
Nico Fahland - 83 Punkte
Marcos Valverde - 65 Punkte