Racing Unleashed: Technik

So echt fühlt sich virtuelles Racing an

Die neue Form des Rennsports: Racing Unleashed bietet Simulatorfahrten an, die echtes Formel-1-Feeling vermitteln. So funktioniert das.
Sie wollen wissen, wie es sich anfühlt, einen Formel-1-Rennwagen zu steuern? Wenn Sie nicht ein paar Millionen Euro übrig haben, sich einen ausrangierten Formel-1-Flitzer kaufen und damit in Rennserien wie der Boss-GP oder Maxx Formula starten, werden Sie dieses Gefühl nicht erleben. Vor allem: Rennwagen mit den 1000 PS starken und hochkomplexen 1,6-Liter-V6-Turbohybrid-Motoren gibt es für Privatpersonen noch nicht zum Kauf. Der Betrieb der Fahrzeuge wäre auch viel zu komplex.
Doch im Computerzeitalter gibt es längst eine Lösung: Das Schweizer Unternehmen Racing Unleashed bietet auch in der Münchner „Racing- Lounge“ innerhalb der „Motorworld“ Simulatorfahrten an, die gefühlsechtes Formel-1-Fahren vermitteln. Am kommenden Wochenende startet mit diesen Hightech-Geräten sogar eine Meisterschaft.
Die Rennen gibt es  hier auf Twitch  – mit Kommentar – im Livestream. Am Sonntag startet um 11.25 Uhr die Challenger League, um 13.30 Uhr die Racer League (Quali am Samstag ab 10.25 Uhr). Insgesamt stehen neun Läufe auf dem Programm.
Bis zu 5g werden übertragen
Die Hochleistungs-Simulatoren werden in Maranello neben dem legendären Ferrari-Werk gebaut und bestehen wie echte Formel-1-Flitzer aus Kohlefaser. Anders als bei vielen Simulatoren sitzt der User im Racing-Unleashed-Renner auch tief im Cockpit drin.

Das Lenkrad ist so komplex wie in der Königsklasse.

©Racing Unleashed

Das Lenkrad ist so komplex wie in der Königsklasse. Auf den zahlreichen Knöpfen kann der verstellbaren Heckflügel (DRS) aktiviert werden, die Bremsbalance verstellt, das Hybridsystem oder auch die automatische Antischlupfregulierung.
Das Steuerungssystem simuliert die dynamischen Belastungen der Räder wie in der Formel 1. Heißt: Wenn man über Bodenwellen oder Curbs rumpelt, spürt der Fahrer das. Auch die Servolenkung und der Bremskraft-Drucksensor sind der Formel 1 nachempfunden. Durch den Aktivgurt werden außerdem die Kräfte beim Bremsen oder die Querbeschleunigung in den Kurven nachgestellt. Bis zu 5g, also das Fünffache des Körpergewichts, kann der Simulator so übertragen!
Vier verschiedene Schwierigkeitsstufen
Die Software basiert auf Assetto Corsa Pro. Vier Modi, die die verschiedenen Sicherheitsstufen nachstellen, können verwendet werden. Beim Wettbewerb von Racing Unleashed fährt die Challenger League mit manuellem Getriebe aber mit ABS und Traktionskontrolle – das ist Modus zwei.
Die Spitzenklasse Racer League muss mit dem schwierigsten Modus „vier“ absolviert werden. Hier gibt es keinerlei Fahrhilfen – oder eben echtes Formel-1-Feeling.
Wir übertragen die Rennen am kommenden Sonntag ab 11.25 Uhr live. Mehr Infos zu Racing Unleashed gibt's hier auf der Webseite.

Fotos: Racing Unleashed

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