Rallye Dakar 2008
Vom Race-Truck zum Race-Touareg

Zwei neue Gesichter im Fahrer-Aufgebot von Volkswagen bei der Rallye Dakar: Dieter Depping aus Wedemark und sein Berliner Beifahrer Timo Gottschalk pilotieren bei dem Marathon-Klassiker erstmals einen Volkswagen Race Touareg 2.
- Sven-Jörg Buslau
Das Wolfsburger Aufgebot für die Rallye Dakar 2008 (5. bis 20. Januar 2008) umfasst mit Dieter Depping und Timo Gottschalk zwei neue Team-Piloten. Beide haben viel Erfahrung im klassischen Rallye-Sport: Dieter Depping war dreimal Deutscher Rallye-Meister, Copilot Timo Gottschalk war zuletzt 2005 und 2006 in der Rallye-Weltmeisterschaft als Copilot im Red Bull Skoda-Team engagiert. Bei der Rallye Dakar 2007 pilotierten sie zusammen einen Race Truck für Volkswagen und sammelten so bereits Erfahrung bei der berühmtesten Wüsten-Rallye der Welt. "Die Umstellung von klassischen Rallyes, wie sie beispielsweise in der Weltmeisterschaft gefahren werden, auf Marathon-Wettbewerbe wie die Rallye Dakar ist sehr groß", erklärt Timo Gottschalk. "Im klassischen Rallyesport fahren wir die Strecken vorher zweimal ab und erstellen ein sehr detailliertes "Gebetbuch", das der Beifahrer während des Rennens vorliest. Darin ist jedes Details der Strecke beschrieben, um für jede Kurve die Ideallinie zu wählen und die maximale Geschwindigkeit zu erreichen. Bei den Marathon-Rallyes sind wir hingegen auf völlig unbekanntem Terrain unterwegs und müssen erst einmal die Route anhand eines schematisierten Roadbooks der Veranstalter finden. Während klassische Rallyes auf Asphalt-Straßen oder festen Schotterwegen ausgetragen werden, führt ein Großteil der Route im Marathon-Rallyesport durch offenes Gelände."
Asphalt und Wüste, ein Riesenunterschied

Nur noch 30 Tage bist zum Start

Service-Links