Rallye Dakar 2010, 8. Etappe
Peterhansel wieder brandschnell

Stéphane Peterhansel hat im BMW X3 bei der Dakar 2010 erneut die führenden Race Touareg aufgemischt. Mit 45 Sekunden schlug er den Führenden Sainz - der das nachfolgende VW-Quartett anführte.
Volkswagen hat seine Dreifach-Führung auf der achten Etappe der Rallye Dakar 2010 von Antofagasta nach Copiapó behauptet. Carlos Sainz/Lucas Cruz (beide Spanien) belegten Tagesrang zwei und führen die Gesamtwertung mit 14.35 Minuten weiterhin vor ihren Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Quatar/Berlin) und 22.28 Minuten vor Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) an. Der Mann des Tages war aber wieder einmal der Franzose Stéphane Peterhansel. Der durch Bruch einer Antriebswelle an seinem BMW X3 CC zuvor weit zurückgefallene X-Raid-Pilot schlug mit seinem Beifahrer Jean-Paul Cottret das VW-Duo Sainz/Cruz um 45 Sekunden. Peterhansel rückte damit als bester Verfolger des Volkswagen-Spitzentrios mit rund zwei Stunden Rückstand auf Gesamtrang vier vor.
Die Marathon-Rallye-Profis lieferten sich über die 472 Kilometer lange und extrem schwierige Prüfung durch Chile ein lange offenes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die offizielle Zeitnahme notierte nicht weniger als vier Führungswechsel. Zunächst tauschten die X-Raid-BMW-Duos Guerlain Chicherit/Kristina Thörner (Frankreich/Schweden) und Peterhansel/Cottret an der Spitze die Plätze, bis etwa zur Mitte der Etappe Miller/Pitchford für Volkswagen die Führung übernahmen. Dann beherrschten die Vorjahressieger Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Wangels) im vierten Race Touareg das Geschehen, bis sie kurz vor Schluss – nach ihrem zweiten Reifenschaden auf der Wertungsprüfung – von Peterhansel/Cottret abgefangen wurden. Peterhansel, der ebenfalls einen Reifenschaden zu beklagen hatte, gewann damit die Etappe. Nach jeweils zwei Reifenschäden erreichten Sainz/Cruz, Miller/Pitchford, de Villiers/Zitzewitz und Al-Attiyah/Gottschalk im Abstand von 3.32 Minuten die Tagesränge zwei bis fünf.
Die Marathon-Rallye-Profis lieferten sich über die 472 Kilometer lange und extrem schwierige Prüfung durch Chile ein lange offenes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die offizielle Zeitnahme notierte nicht weniger als vier Führungswechsel. Zunächst tauschten die X-Raid-BMW-Duos Guerlain Chicherit/Kristina Thörner (Frankreich/Schweden) und Peterhansel/Cottret an der Spitze die Plätze, bis etwa zur Mitte der Etappe Miller/Pitchford für Volkswagen die Führung übernahmen. Dann beherrschten die Vorjahressieger Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Südafrika/Wangels) im vierten Race Touareg das Geschehen, bis sie kurz vor Schluss – nach ihrem zweiten Reifenschaden auf der Wertungsprüfung – von Peterhansel/Cottret abgefangen wurden. Peterhansel, der ebenfalls einen Reifenschaden zu beklagen hatte, gewann damit die Etappe. Nach jeweils zwei Reifenschäden erreichten Sainz/Cruz, Miller/Pitchford, de Villiers/Zitzewitz und Al-Attiyah/Gottschalk im Abstand von 3.32 Minuten die Tagesränge zwei bis fünf.

Despres weiterhin vorn
Bei den Motorrädern entschied Francisco Lopez Contardo (Chile) auf Aprilia die achte Wertungsprüfung für sich. Zweitschnellster war KTM-Pilot Marc Coma (Spanien), dessen Fahrzeit 48 Sekunden mehr betrug. Coma hatte während des gestrigen Ruhetages mit dem Gedanken gespielt, die Rallye Dakar 2010 vorzeitig zu beenden. Wegen eines nicht erlaubten Reifenwechsels brummten ihm die Sportkommissare sechs Strafstunden auf. Cyril Despres (KTM) wurde Tagesfünfter mit 6.43 Minuten Rückstand. Der Franzose führt das Gesamtklassement der Zweiräder mit einem Vorsprung von 1:20.31 Stunden an.
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