Rallye Dakar 2011: Etappe 2
Doppelsieg für VW

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Das VW-Duo Carlos Sainz/Lucas Cruz hat auch die zweite Etappe der Rallye Dakar gewonnen. Die Teamkollegen Al-Attiyah und Gottschalk wurden auf der Strecke von Córdoba nach San Miguel de Tucumanim wurden Zweite.
(dpa/jkr) Carlos Sainz ist nicht zu bremsen. Der 47-Jährige Spanier baute am Montag, 3. Januar, mit dem zweiten Etappensieg bei der Rallye Dakar 2011 seinen Vorsprung auf Rekordsieger Stéphane Peterhansel im BMW X3 der hessischen X-Raid-Schmiede auf 3:05 Minuten aus. Im Regen gelang dem zweiten Touareg-Team Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk auf dem 764 Kilometer langen Tagesabschnitt von Córdoba nach San Miguel de Tucumanim ein zweiter Platz – Doppelsieg für die VW Touareg-Armada. Dahinter landeten Péterhansel und Cottret im BMW X3. Im Gesamtklassement bleibt Peterhansel hinter Sainz noch knapp Zweiter, allerdings kämpften sich Al-Attiyah und Gottschalk durch ihr gutes Tagesergebnis bis auf 14 Sekunden an den BMW heran. "Das war ein hervorragender Tag für Volkswagen", kommentierte VW-Motorsport-Direktor Kris Nissen das Geschehen.
Rallye Dakar 2011: Etappe 1
Die Wolfsburger mussten allerdings auch einen leichten Dämpfer einstecken. Der Amerikaner Mark Miller, am Sonntag noch Vierter, fiel nach einem heftigen Ausrutscher im ersten Abschnitt um mehr als 40 Minuten in der Gesamtwertung zurück. Der siebenfache Deutsche Rallye-Rekordmeister Matthias Kahle erreichte im schnellsten Buggy den zwölften Gesamtplatz. Sein Rückstand: 43:45 Minuten. Der französische KTM-Pilot Cyril Despres war bei den Motorrad-Fahrern der Mann des zweiten Wertungstages. Mit seiner insgesamt 25. Dakar-Bestzeit setzte sich der Vorjahressieger in der Gesamtwertung um 2:35 Minuten von seinem spanischen KTM-Kollegen Marc Coma ab.
Rallye Dakar 2011: Der Prolog
So geht es weiter: Schotterwege entlang ansteigender Berge sind die Aufgaben für die Rallye-Dakar-Piloten auf dem dritten Teilstück des Wüstenklassikers. Doch nicht nur die Fahrer bekommen auf dieser Etappe knifflige Anforderungen gestellt, sondern auch die Beifahrer. Auf der selektiven und gewundenen Strecke sind in zerklüfteten Flussbetten die navigatorischen Fähigkeiten besonders stark gefragt.
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