Rallye Dakar 2011: Etappe 6
Carlos Sainz schlägt zurück

Mit einem Vierfachsieg hat sich die VW-Flotte bei der sechsten Etappe der Rallye Dakar 2011 zurückgemeldet. Pechvogel Peterhansel wurde im BMW nur Fünfter.
- Jan Kretzmann
Das Duell der beiden Dakar-Favoriten Carlos Sainz und Stéphane Peterhansel geht in die nächste Runde: Bei der sechsten Etappe haben die VW-Piloten erfolgreich zurückgeschlagen. Mit einem Vierfachsieg gingen die Race Touareg in den Ruhetag der diesjährigen Rallye Dakar. Damit steht es im Duell mit dem BMW-Team von X-raid 5:1 nach Siegen für das Volkswagen-Quartett. Doch die Konkurrenz bleibt dran, denn erneut bestimmte ein Dreikampf das Geschehen an der Spitze. X-raid-BMW-Pilot Stéphane Peterhansel führte die sechste Etappe von Iquique nach Arica zeitweilig an, ehe ihn mehrere Reifenschäden zurückwarfen. Anschließend lieferten sich die beiden schnellsten Volkswagen-Teams einen starken Zweikampf auf der mit 456 Kilometern bislang zweitlängsten Wettbewerbsstrecke. Wie am Vortag fiel die Entscheidung erst auf den letzten Prüfungskilometern in der so genanntes "Fesh Fesh", ein Untergrund aus Pudersand, der die Bedingungen in der Atacama-Wüste erheblich erschwerte.
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Carlos Sainz (VW): "Was für ein harter Tag. Heute war Fesh Fesh der bestimmende Untergrund. Doch wie bei allen Etappen bisher gab es viel Abwechslung. Auf einem steinigen Abschnitt musste ich anhalten, weil ich einen Reifen wechseln musste. Ich hatte zu meinem Teamkollegen Nasser Al-Attiyah aufgeschlossen, der vor mir gestartet war. Doch in seinem Staub habe ich einen im Sand versteckten Stein nicht gesehen. Abgesehen von diesem kleinen bisschen Pech ein wirklich guter Tag für meinen Beifahrer Lucas Cruz und mich."
Stéphane Peterhansel (BMW): "Es ist nicht sonderlich gut gelaufen. Bei einer Dünenquerung haben wir keinen Way-Point gefunden. Wir mussten also zurück und haben dort vier bis fünf Minuten verloren. Und danach folgte eine Reifenpanne der nächsten. Insgesamt vier Mal. Wir hatten nur drei Reserveräder. Wir mussten also regelmäßig anhalten, um das letzte Rad aufzupumpen. Heute wiegt das Endergebnis schwer. Ein Wermutstropfen vor der Ruhepause."
So geht es weiter: Samstag, 08. Januar: Ruhetag. Die Fahrer und Beifahrer der Topteams stellen sich dem Ansturm der Medien, die Mechaniker erleben ihren härtesten Dakar-Arbeitstag. Vor der zweiten Rallye-Hälfte wird nichts dem Zufall überlassen und die Fahrzeuge dem umfangreichsten Service während der Wüsten-Tortour unterzogen.
Sonntag, 09. Januar: Die siebte Etappe ist eine der längsten im Rallye-Dakar-Kalender 2011. Die Route führt entlang der Küstenkordillere mit ihren zahlreichen Salzseen. Hügelige Ausläufer der Atacama-Wüste erstrecken sich bis Antofagasta – dem Zielort dieses Teilstücks. Die Herausforderungen sind vielfältig: Die Beifahrer können hier erneut mit ihren Fähigkeiten und Kompass-Navigation glänzen.
Sonntag, 09. Januar: Die siebte Etappe ist eine der längsten im Rallye-Dakar-Kalender 2011. Die Route führt entlang der Küstenkordillere mit ihren zahlreichen Salzseen. Hügelige Ausläufer der Atacama-Wüste erstrecken sich bis Antofagasta – dem Zielort dieses Teilstücks. Die Herausforderungen sind vielfältig: Die Beifahrer können hier erneut mit ihren Fähigkeiten und Kompass-Navigation glänzen.
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