Rallye Dakar 2011: Logistik
Helden ohne Helm

Wie gewinnt man die härteste Rallye der Welt? Während Fahrer und Navigatoren im Rampenlicht stehen, leisten hinter den Kulissen Mechaniker und Ingenieure ihren Teil zum Teamerfolg.
Nasser Al-Attiyah (40) und sein Co-Pilot Timo Gottschalk (36) haben die Rallye Dakar nicht allein gewonnen. "Ohne das Team, ohne die Mechaniker könnten wir nicht eine einzige Etappe fahren. Das darf man nie vergessen", zeigt sich Al-Attiyah der VW-Truppe gegenüber dankbar. Allein in Südamerika waren 72 Teammitglieder im Einsatz, um die vier Race Touareg auf den Plätzen eins, zwei, drei und sechs erfolgreich ins Ziel nach Buenos Aires zu bringen. Ein gemeinsamer Erfolg.
Überblick: Alle Etappen der Rallye Dakar 2011

Bild: Werk
"Unsere Familien mussten während der Dakar viel zurückstecken"

Bild: Werk
Zahlen zum Sieger VW
• 72 Teammitglieder begleiteten den Dakar-Einsatz. Sie fuhren selbst in 20 Service-Fahrzeugen
die knapp 7000 Kilometer lange Service-Route durch Südamerika.
• 50 Tonnen Material reisten dabei an Bord von neun Service- und Ausrüstungs-Lkw von Biwak zu Biwak – stets vor den Race Touareg.
• 350 Räder in fertig montiertem Zustand verschiffte VW für die vier Einsatz-Wagen nach Südamerika – um dort Gummi zu geben.
• 57 Tage hatte die Mannschaft im Vorfeld Zeit, um alle Sachen für die Dakar 2011 zu packen. Nachdem der Tross am 27. September 2010 von der Silk-Way-Rallye zurückkehrte, fiel der Startschuss. Am 23. November brach der fertiggestellte Konvoi zur Übersee-Verschiffung nach Le Havre (Frankreich) auf.
• 500 Aluminium-Transportboxen mit Ersatzteilen führen die Service-Lkw mit sich. Dazu kommen etwa 60 Holzboxen für größere Einheiten wie etwa Ersatz-Getriebe.
Ein Werkzeugset an Bord eines jeden Service-Lastwagens besteht unter anderem aus 27 verschiedenen Zangen, 58 Schraubenschlüsseln, 48 Schraubendrehern und neun Spezialwerkzeugen.
• 88 Kilowatt Nennleistung liefern die Strom-Aggregate zusammen im Biwak – das ist die Anschlussleistung von vier Einfamilienhäusern.
die knapp 7000 Kilometer lange Service-Route durch Südamerika.
• 50 Tonnen Material reisten dabei an Bord von neun Service- und Ausrüstungs-Lkw von Biwak zu Biwak – stets vor den Race Touareg.
• 350 Räder in fertig montiertem Zustand verschiffte VW für die vier Einsatz-Wagen nach Südamerika – um dort Gummi zu geben.
• 57 Tage hatte die Mannschaft im Vorfeld Zeit, um alle Sachen für die Dakar 2011 zu packen. Nachdem der Tross am 27. September 2010 von der Silk-Way-Rallye zurückkehrte, fiel der Startschuss. Am 23. November brach der fertiggestellte Konvoi zur Übersee-Verschiffung nach Le Havre (Frankreich) auf.
• 500 Aluminium-Transportboxen mit Ersatzteilen führen die Service-Lkw mit sich. Dazu kommen etwa 60 Holzboxen für größere Einheiten wie etwa Ersatz-Getriebe.
Ein Werkzeugset an Bord eines jeden Service-Lastwagens besteht unter anderem aus 27 verschiedenen Zangen, 58 Schraubenschlüsseln, 48 Schraubendrehern und neun Spezialwerkzeugen.
• 88 Kilowatt Nennleistung liefern die Strom-Aggregate zusammen im Biwak – das ist die Anschlussleistung von vier Einfamilienhäusern.
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