(dpa/cj) Yazeed Al-Rajhi aus Saudi-Arabien und sein Berliner Co-Pilot Timo Gottschalk haben auf der fünften Etappe der Rallye Dakar nur knapp den Tagessieg verpasst. Das Toyota-Duo musste sich auf dem Teilstück von Copiado nach Antofagasta mit 20 Sekunden Rückstand den Mini-Piloten Wladimir Wasiljew/Konstantin Zhilzow geschlagen geben. Die Russen setzten auf dem 458 Kilometer langen Teilstück mit einer gelungenen legalen Abkürzung die Siegesserie des deutschen Mini-Teams fort. Den dritten Platz belegten die Amerikaner Robby Gordon und Johnny Campbell im Gordini.
Die Führung in der Gesamtwertung behauptete Nasser Al-Attiyah aus Katar mit seinem französischer Beifahrer Matthieu Baumel (Mini). Das Duo konnte mit dem vierten Platz den Vorsprung auf die diesmal sechstplatzierte südafrikanisch-deutsche Kombination Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (Toyota) gar auf 10:35 Minuten ausbauen.
Unterdessen wurde auch die Todesursache des verstorbenen Motorradfahrers Michal Hernik bekannt. Der Pole ist auf der dritten Etappe aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen an Überhitzung und Dehydrierung gestorben, wie die Autopsie ergab. Die Leiche Herniks war auf der Strecke von San Juan nach Chilecito 300 Meter von der Piste entfernt geborgen worden. Der 39-Jährige habe kein Notsignal abgegeben, erklärten die Veranstalter. Die 36. Auflage der Rallye führt über rund 9000 Kilometern durch Chile, Bolivien und Argentinien. Ziel ist am 17. Januar die argentinische Hauptstadt Buenos Aires.