Nach Carlos Sainz (erste Etappe) und Dieter Depping (zweite Etappe) stellt die Volkswagen-Truppe mit Giniel de Villiers auch den dritten Etappensieger bei der Zentral-Europa-Rallye (CER). Der Südafrikaner und sein deutscher Co-Pilot Dirk von Zitzewitz (Karlshof) benötigten für die 152 Wertungskilometer zwischen Baia Mare und Debrecen am Dienstag (22. April) im Race Touareg 1:22:42 Stunden und lagen damit im Ziel 61 Sekunden vor Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel (Mitsubishi Pajero), der die Führung in der Gesamtwertung ausbaute. Der frühere deutsche Rallye-Meister Dieter Depping rückte an seinem Teamkollegen Carlos Sainz (Spanien) vorbei und auf den zweiten Gesamtrang vor. Dem Touareg-Fahrer aus Wedemark genügte dafür Platz sechs. Depping liegt nun 2:08 Minuten hinter Peterhansel, auf Rang drei folgt Frankreichs früherer Weltklasse-Alpinski-Abfahrer Luc Alphand (Mitsubishi Pajero) mit 3:06 Minuten Rückstand. Sainz fiel als Tagesachter auf den fünften Rang zurück.

Für den Diesel-Pajero kam das Aus

Mitsubishi Pajero Evo Diesel, Masuoka/Maimon, 3. Etappe CER
Das Mitsubishi-Team musste gestern mit dem Ausfall von Hiroshi Masuoka eine herbe Enttäuschung verkraften. Bei einem Reifenwechsel auf der ersten Prüfung des dritten Tages wurde der Copilot Pascal Maimon von Carlos Sainz angefahren. Maimon erlitt einen Bruch des linken Fußgelenks, wie die Untersuchung im Krankenhaus ergab. Das bedeutet das Aus für den einzigen Diesel-Pajero, der in der CER erstmals eingesetzt wurde. Die vierte Etappe führt das Feld führt über 580 Kilometer von Debrecen an das Westufer des Plattensees nach Veszprem und ist mit 150 Wertungskilometern das längste Teilstück der Rallye.

Gesamtwertung nach der dritten Etappe