Rallye Dakar 2008
Eine echt starke Truppe

–
Das Mitsubishi-Werksteam: die Piloten (stehend von links) Hiroshi Masuoka, Stéphane Peterhansel, Luc Alphand und Joan Roma, sowie die Beifahrer (knieend von links) Pascal Maimon, Jean-Paul Cottret, Gilles Picard und Lucas Cruz Senra.
Die Erfolgsserie ist beinahe schon unheimlich. Sieben Mal in Folge stand zuletzt ein Mitsubishi Pajero ganz oben auf dem Siegerpodest der Rallye Dakar. In der dreißigjährigen Geschichte der härtesten Wüstenrallye der Welt gewann die japanische Marke insgesamt zwölf Mal – ein einsamer Rekord. Nicht weniger beeindruckend ist die Pokalsammlung der acht Mitsubishi-Piloten und -Beifahrer, die im Januar 2008 die Sahara-Kreuzfahrt in Angriff nehmen. Mannschaftskapitän ist unbestritten der Franzose Stéphane Peterhansel (42), der nach sechs Siegen auf dem Motorrad inzwischen auch dreimal für Mitsubishi als Erster die Hauptstadt des Senegal erreichte. Jedes Mal saß sein Landsmann Jean-Paul "Polo" Cottret (44) auf dem Beifahrersitz.
Vom Skistar zum Rallyesieger
Als ehemaliger Weltklasse-Skiläufer hat Luc Alphand (42), wie er selbst sagt, "jede Menge" Probleme mit den hohen Temperaturen in der Wüste. Dies hinderte den Franzosen aber nicht daran, nach seinem Umstieg in den Motorsport (fährt z.B. auch beim 24-Stundenrennen in Le Mans) die Rallye Dakar bereits einmal zu gewinnen (2006). Beifahrer Gilles Picard (52) hat zwei Dakar-Siege auf dem Konto. Einziger Japaner in der japanisch-französischen Mitsubishi-Werksmannschaft ist Hiroshi Masuoka (47).

Service-Links