Dakar

Rallye Dakar: Unfälle

Rallye Dakar: Toyota führt

Alonso 2020 bei der Wüsten-Rallye?

Toyota führt nach drei Tagen die Rallye Dakar an. Die Gerüchte über ein Debüt von Fernando Alonso bei der legendären Wüsten-Rallye nehmen Fahrt auf.
Die Rallye Dakar zieht schon an den ersten drei Tagen alle Register: Unfälle, Ausfälle, Favoritensterben. Leider trifft es auch einen Deutschen: Dirk von Zitzewitz, Beifahrer des Südafrikaners Giniel de Villiers (Toyota). Nach Tag zwei noch Tabellenführer, nach dem dritten Tag aber aussichtslos zurück. Ein Ritt über ein Schlagloch zog das Motorumfeld stark in Mitleidenschaft, Öl lief aus, eine lange Reparaturpause war nötig. „Es hätte unser Tag werden können“, zeigt sich von Zitzewitz enttäuscht. Bis dahin lief es gut für das Duo, das 2009 die Rallye Dakar gewinnen konnte.

Al-Attiyah führt die Rallye Dakar an

Nun aber geht die Führung wieder an den Toyota-Teamkollegen Nasser Al Attiyah über. Der Katari, selbst schon zweimal siegreich, überraschte aber vor allem mit einer Enthüllung: Im April soll kein geringerer als Fernando Alonso seinen 420 PS starken Allrad-Toyota Hilux testen! 
Teamchef Glyn Hall bestätigt: „Es gab wohl Gespräche mit Fernando Alonso. Mal abwarten, was daraus wird. Sollte er zu Toyota kommen, würden wir auf jeden Fall einen großartigen Job für ihn machen.“
Alonsos Landsmann und Vorjahres-Dakar-Sieger Carlos Sainz weiß: „Fernando ist nun an einem Punkt in seinem Leben, in der er für jede Herausforderung offen ist. Und die Rallye Dakar ist eine echte Herausforderung.“
Alonso hat keinen bescheideneren Plan als der Allround-Star der Gegenwart zu werden. Nach seinen zwei WM-Titeln in der Formel 1, gewann er mit Toyota 2018 die 24 Stunden von Le Mans. 2019 greift er nach dem Sieg beim legendären Indy 500. 
Erst zehn der 761 Formel-1-Fahrer wagten sich in das Abenteuer Rallye Dakar – nur zwei haben das siegreich bewältigt: Jacky Ickx 1983 im Mercedes und Jean-Louis Schlesser 1999 und 2000 im Eigenbau, dem legendären Schlesser-Renault-Buggy. Die anderen acht versuchten sich vergebens im Wüsten-Klassiker: Eliseo Salazar, Jan Lammers, Philippe Alliot, Eric Bernard, Paul Belmondo, Norberto Fontana, Clay Regazzoni und Patrick Depailler.

Fotos: Picture-Alliance

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