Carlos Sainz und Lucas Cruz Senra (E/E) haben auf der sechsten Etappe der Rallye dos Sertões erneut die Spitze in der Gesamtwertung übernommen und ihren Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) in einem weiteren werksseitig eingesetzten Race Touareg knapp auf die zweite Position verwiesen. Teaminterner Zwischenstand nach Tagessiegen: 4:2 für den Qatarer. Nach seinem zweiten Etappensieg bei der Marathon-Rallye durch Brasilien liegt Sainz nun 5.08 Minuten vor Al-Attiyah, der auf dem Teilstück von Luís Edoardo Magalhães nach Barra die Spurstange hinten rechts wechseln mussten und Tageszweiter wurde. Nach Etappenrang vier liegt das dritte Volkswagen-Gespann Maurício Neves/Eduardo Bampi (BR/BR) auf Gesamtposition neun. Der sechste und siebte Rallye-Tag bilden gemeinsam eine Marathon-Etappe, bei der kein abendlicher Service durch die Mechaniker erlaubt ist.

Alle 29,7 Sekunden eine Ansage vom Beifahrer

Bester Nicht-Volkswagen im Klassement: der Mitsubishi L200 des Brasilianers Jean Azevedo und seines Beifahrers Youssef  Haddad. Ihnen dich auf den Fersen sind Riamburgo Ximenes und Stanger Eller, die sich den dritten Etappenrang sicherten und auf Gesamtplatz vier liegen. Die Zahl des Tages: Die Roadbooks der ersten Rallye-Hälfte umfassten etwa 300 Seiten und 2.100 Abbildungen. Durchschnittlich alle 750 Meter erfolgte damit eine Ansage des Beifahrers – bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 91 km/h also alle 29,7 Sekunden..

Gesamtstand der Rallye dos Sertões 2009 nach sechs Etappen

Fazit

von AUTO BILD