Der viermalige Weltmeister Sébastien Loeb hat die Rallye-Hierarchie wieder hergestellt. Mit seinem fünften Saisonsieg bei der Rallye Akropolis übernahm der Franzose die Führung in der WM-Wertung. Nach 20 rauen und steinigen Schotterprüfungen nördlich von Athen fuhr der 34 Jahre alte Titelverteidiger im Citroën C4 einen Vorsprung von 1:09,5 Minuten auf den Norweger Petter Solberg (Subaru Impreza) heraus. Für den Finnen Mikko Hirvonen im Ford Focus reichte der dritte Platz (Rückstand: 1:56,1 Minuten) nicht, um seine WM-Spitzenposition zu behalten. Nach sieben von 15 Läufen weist Loeb 50 Punkte auf, nur einen Zähler dahinter rangiert Hirvonen. In der Markenwertung blieb der dreimalige Weltmeister und Titelverteidiger Ford mit 81 Punkten zwei Zählern vor Citroen an der Spitze. Zu den glücklichsten Fahrern zählte sich Petter Solberg, der nach fünf Nullrunden bei der WM-Premiere des neuen Subaru Impreza nicht nur sein bestes Saisonergebnis einfuhr, sondern seit März 2007 in Portugal erstmals wieder auf dem zweiten Podiumsplatz stand.
"Endlich mal ein Auto, mit dem ich zufrieden war. Das war ein gelungener Einstand für den neuen Impreza", sagte der Weltmeister von 2003 und Griechenland-Sieger von 2004.