Zum Finaltag der Rallye Irland startete der Rallye-Überflieger Sébastien Loeb sicherheitshalber auf Winterreifen. Aber auch die gröberen Pneus konnten seinen 48. Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft nicht verhindern. "Wir haben sicherheitshalber wieder Winterreifen gewählt. Das war richtig", betonte Loeb, der nun dreimal nacheinander die WM-Saisoneröffnung gewonnen hat. "Ich musste heute nicht mehr attackieren. Die Punkte waren uns wichtiger als Bestzeiten", sagte der zweimalige Irland-Sieger , der elf von 16 Wertungsprüfungen als Schnellster beendete. In der WM-Saison 2009, die nur aus zwölf Läufen besteht, führt Titelverteidiger Loeb (10 Punkte) vor Sordo (8) und Hirvonen (6) die erste Tabelle an.
Rallye Weltmeisterschaft 2009, Rallye Irland, Aaron Burkart, Suzuki Swift 1600
Hinter dem Spitzen-Trio reihte sich als bester Privatfahrer der Norweger Henning Solberg auf Rang vier (6:32,4 Minuten zurück) ein. In der Hersteller-Wertung führt klar der viermalige Titelträger Citroën nach dem Doppelerfolg mit 18 Punkten und jeweils zehn Punkten Vorsprung auf Vize-Champion Ford und das private Stobart-Ford-Team. Grund zur Freude hatte auch Aaron Burkart. Der Berliner Vizeweltmeister der Junioren-Wertung 2008 in Diensten von Suzuki steuerte mit Beifahrer Michael Kölbach bei ihrer Jungfernfahrt den Swift 1600 zum ersten Sieg. Am Ende lag er mit 48,3 Sekunden vor Verfolger Martin Prokop (Tschechien) im Citroën C2 und belegte in der Gesamtwertung den 16. Platz. "Das war für uns bei diesen Bedingungen ein perfekter Start, freute sich der 27-jährige Student, der in diesem Jahr den Titel in der P-WRC anpeilt. Der nächste Lauf der Rallye-WM findet vom 13. bis 15. Februar 2009 in Norwegen statt.