RAM 1500 TRX (2021): Tuning, Pick-up, Hennessey Mammoth 1000 SUV

Hennessey baut siebensitziges Familien-SUV mit mehr als 1000 PS

Wer mit viel Gepäck, sechs Freunden und über 1000 PS verreisen will, braucht einen Hennessey Mammoth 1000 SUV. Unter dem XXL-SUV steckt ein Pick-up!
Dass der texanische Tuner Hennessey verrückte Tuningprojekte hervorbringt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Trotzdem ist es erstaunlich, auf welch glorreich-absurde Ideen das Team um John Hennessey immer wieder kommt. Diesmal haben die Jungs den Über-Pick-up RAM 1500 TRX zum siebensitzigen SUV umgebaut, und ihm gleich noch eine vierstellige PS-Zahl verabreicht. Die Kreation nennt sich Mammoth 1000 SUV, ist streng limitiert und schwindelerregend teuer. (Hier gibt es gebrauchte Dodge mit Garantie!)

Beschleunigung auf 60 mph in 3,2 Sekunden

Unter dieser Plastikabdeckung (hier am "normalen" Mammoth) verstecken sich 1026 PS.

©Hennessey Performance

Um den Pick-up zum SUV umzubauen, hat Hennessey – vereinfacht gesagt – D-Säulen hinzugefügt und das Dach verlängert. Dazu kamen zusätzliche hintere Seiten- und eine neue Heckscheibe. Jetzt fasst der Innenraum je zwei Einzelsitze in Reihe eins und zwei sowie eine Dreier-Rückbank ganz hinten. Im Kofferraum soll das SUV noch immer hervorragend Platz für Gepäck bieten. Der Clou ist aber die monströse Leistung.

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Hennessey pusht den 6,2-Liter-V8 mittels Software-Update, überarbeitetem Kompressor mit 2,65 Liter Volumen und einigen anderen Änderungen auf 1026 PS und 1314 Nm Drehmoment. Die irren Leistungsdaten reichen für eine Beschleunigung von 0 auf 96 km/h in 3,2 Sekunden. Die Viertelmeile ist in 11,4 Sekunden abgehakt, bei 193 km/h Endgeschwindigkeit.

John Hennessey brauchte Platz für seine Kinder

2012 baute Hennessey schon einmal einen Pick-up zum SUV um – damals einen F-150 Raptor.

©Werk

Darüber hinaus profitiert das SUV von Hennesseys Offroad-Kit. Es beinhaltet eine Höherlegung um 2,5 Zoll, 20-Zoll-Felgen mit grobstolligen 35-Zoll-Reifen, neue Front- und Heckschürzen sowie LED-Zusatzscheinwerfer. Warum man ein solches Vieh überhaupt baut? Er habe fünf Kinder und brauche einfach Platz, erklärt Firmengründer John Hennessey. Ein normaler Minivan reicht da offenbar nicht. Übrigens gab es anno 2012 schon einmal ein ähnliches Projekt. Damals mutierte der Ford F-150 "VelociRaptor" zum SUV. Ein solches Exemplar besitzt John Hennessey immer noch.

Der Preis knackt locker die 300.000-Euro-Marke

Zurück zum Mammoth 1000 SUV. Wer einen will, der sollte schnell sein: Laut Hennessey werden nur 20 Exemplare gebaut. Natürlich zu einem gesalzenen Preis. Umgerechnet rund 316.000 Euro muss man anlegen, Steuern und Überführungskosten kommen noch obendrauf. Immerhin gibt es drei Jahre Garantie. Kleine Info am Rande: Das absurdeste Projekt ist das Mammoth 1000 SUV noch nicht. Diese Ehre gebührt unzweifelhaft dem über 1200 PS starken, sechsrädrigen Mammoth 6x6.
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