Ein Range Rover, so predigen uns die Briten seit über fünf Jahrzehnten, ist auf jedem Terrain zu Hause – und jetzt fügen sie diesem Versprechen eine weitere Facette hinzu. Denn nachdem sich der Feine Lord fürs grobe Terrain erst auf der Buckelpiste breit gemacht hat und dann auf dem Boulevard, will er nun auch wieder die Boxengasse erobern.
Wenn in diesen Tagen der neue Range Rover Sport SV ausgeliefert wird, ist das deshalb nicht weniger als der dynamischste Range Rover aller Zeiten, schwärmt Entwicklungschef Nick Collins. Und der stärkste ist er natürlich obendrein.
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Ach ja, auch in der Preisliste steht er selbstredend ganz oben. Während es den Range Rover Sport mit einem bescheidenen 250-PS-Diesel für etwa 100.000 Euro gibt, verlangt Land Rover für den SV mindestens 210.000 Euro. Und wer die wichtigsten Extras bestellt, ist schnell noch einmal 25 Prozent drüber.
Range Rover Sport SV
Als SV wechselt der Range Rover Sport von Boulevard und Buckelpiste in die Boxengasse.
Bild: Land Rover
Das scheint die erlauchte Kundschaft aber kaum zu stören: Nicht umsonst sind die 2000 Exemplare der "Edition One" bereits vor der Markteinführung in diesem Frühjahr verkauft, und Land Rover überlegt, wie groß die nächste Charge ausfallen und wann die starten soll.
Seine Spitzenstellung innerhalb der Modellpalette verdankt er einer Organspende aus München: Denn auch bei der "Special Vehicles Operation", der britischen Antwort auf AMG & Co, regieren neuerdings ein wenig die Vernunft und das Gewissen. Statt auf ihren ach so emotionalen, aber hoffnungslos unkorrekten Fünfliter-Kompressor setzen die Scharfmacher nun auf einen V8 aus dem BMW-Regal, der nur noch 4,4 Liter Hubraum hat, statt des Kompressors auf zwei Turbos setzt und sich mit 15 Prozent weniger Sprit bescheidet – selbst wenn schon im Datenblatt noch immer 12,5 Liter und auf dem Bordcomputer schnell auch mal das Doppelte stehen.

Range Rover Sport SV mit 635 PS

Was dem Motor an Leidenschaft und vor allem an Schalldruck fehlen mag, das kompensiert er mit Leistung: Wo beim alten V8 spätestens bei 575 PS Schluss war und beim konventionellen Range Rover Sport auch mit Plug-in-Hybrid nicht mehr als 550 PS zu haben sind, stehen hier jetzt 635 PS im Datenblatt. Und die Drehmomentkurve gipfelt bei 750 Nm – nur um sich mit der Launchcontrol beim Kick-down 50 Nm weiter aufzuschwingen.
Kein Wunder, dass der Range Rover Sport SV jedes seiner vielen Kilo abschüttelt, als wären es ein nur ein paar Staubkörner auf dem auffälligen Mattlack, kaum dass ein Schatten aufs breite Gaspedal fällt. Was sind schon 2485 Kilo, wenn solche Bärenkräfte wirken: Deshalb dauert es auch nur 3,8 Sekunden, bis die 100 über die digitalen Instrumente flirrt. Und wer danach mutig auf dem Pin bleibt, kann der Trägheit der Masse mit bis zu 290 km/h trotzen.
Range Rover Sport SV
Wer an der richtigen Stelle falsch abbiegt oder sonst wie auf der Rennstrecke landet, der fühlt sich im Range Rover Sport SV auch nicht fehl am Platz.
Bild: Thomas Geiger / AUTO BILD
Damit fährt der Range Rover Sport SV in einer Liga mit Autos wie dem Lamborghini Urus Performante mit 666 oder dem Aston Martin DBX mit 707 PS – nur dass er dabei trotz seiner paar Carbon-Zierteile mehr Stil bewahrt. Und vor allem, dass er sehr viel breiter aufgestellt ist.
Denn Sir Range ist anders als seine Konkurrenten nicht nur ein Dampfhammer für die linke Spur und ein Schauläufer für die Stadt. Sondern die Briten nehmen den Namen als Verpflichtung und wollen ihm in jeder Hinsicht gerecht werden. Wie es sich für einen Range Rover gehört, wagt sich deshalb auch der SV ins Unterholz und kämpft sich tapfer durch den Schlamm.
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Und wer an der richtigen Stelle falsch abbiegt oder sonst wie auf der Rennstrecke landet, der fühlt sich in diesem Auto auch nicht fehl am Platz. Sondern wie ein Dickhäuter auf Doping rennt der Range dann über den Kurs, wirft vor engen Kehren wütend den Anker, krallt sich aufrecht in die engsten Kurven und stürmt über die Start-Ziel-Gerade wie ein wütendes Nashorn.

Der Range Rover Sport SV bleibt aufrecht

Dabei helfen dem Range Rover neben dem Motor, dem strammeren Set-up und dem über eine Taste im Lenkrad aktivierten SV-Profil, das unter anderem der Luftfederung noch einmal 25 Millimeter weniger Bodenfreiheit abtrotzt, vor allem zwei Finessen, die Land Rover als Weltneuheit feiert: Zum einen stecken die riesigen Keramik-Scheiben in den ersten 23-Zoll-Rädern aus Carbon, mit denen die Briten stolze 36 Kilogramm ungefederter Masse sparen.
Range Rover Sport SV
Mögen die Fliehkräfte auch noch so an der Karosse zerren, der eilige Earl bleibt aufrecht und wankt kein bisschen.
Bild: Land Rover
Und zum anderen haben sie das 6D-Fahrwerk entwickelt, das Luftfederung und Nicksteuerung mit hydraulisch verbundenen Dämpfern kombiniert – ähnlich wie im Mercedes SL und der kommenden G-Klasse – und so den Aufbau spürbar beruhigt. Mögen die Fliehkräfte auch noch so an der Karosse zerren, der eilige Earl bleibt aufrecht und wankt kein bisschen. Genauso wenig wie er sich beim Beschleunigen aufbäumt oder beim Bremsen nickt.
Zwar ist er damit nahe am perfekten Sportwagen – zumindest, wenn man das Gewicht und die hohe Sitzposition auf den wenig konturierten Thronsesseln ausblendet. Doch hat die Sache auch einen Haken: Die Emotionen kommen dabei ein bisschen zu kurz, und das Fracksausen könnte manchem Kunden zu vornehm sein.
Aber auch dafür hat die SV-Truppe eine Lösung gefunden und empfiehlt die neuen Body & Soul-Sitze: Verknüpft mit dem High-End-Audio-System machen sie den Sound über spezielle Erreger unter den Polstern fühlbar und sorgen spätestens damit für den gebührenden Nervenkitzel.