Seit knapp einer Woche steht fest: Donald Trump ist ab Januar 2025 erneut Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Wahlergebnis sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Vor den Wahlen sorgte bereits der Besitzer eines Biohotels in Füssen (Bayern) für Aufsehen: Er entfernte drei Tesla-Ladesäulen vor seinem Hotel, weil er nicht damit einverstanden war, wie Tesla-Chef Elon Musk Donald Trump bei dessen Wahlkampf unterstützte.

Kein Pardon für Elon Musks Engagement

Wie aus einem Medienbericht hervorgeht, war das Abbauen der Ladesäulen das Resultat einer spontanen Entscheidung, nachdem der Hotelier im Fernseher gesehen hatte, wie Musk Geld an Trump-Unterstützer verloste. In einem Interview sagte Andreas Eggensberger: "Ich habe nichts gegen ihn oder gegen Menschen persönlich."
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Ihn würde allerdings die Unterstützung für einen Menschen stören, der Lügen erzähle. Auf den Hotelparkplätzen von Eggensberger gibt es trotz des Abbaus 20 weitere Stationen, an denen sich Elektrofahrzeuge aufladen lassen. Die drei beseitigten Ladepunkte konnten Tesla-Fahrer jedoch kostenlos verwenden, während an den übrig gebliebenen Stellen pro Kilowattstunde abgerechnet wird.

Tesla Supercharger abgebaut: Aktion erntet Kritik

Auch wenn es Eggensberger jede Menge Aufmerksamkeit brachte: Eine PR-Aktion soll die Entfernung der Ladestationen nicht gewesen sein. Selbst wenn es eine gewesen wäre, hätte sie vermutlich nicht die gewünschte Resonanz eingebracht. Der Hotelier postete sein politisches Statement auch auf LinkedIn und erhielt in den Kommentaren neben Lob auch viele kritische Anmerkungen und Nachfragen. Zahlreiche Nutzer kritisieren die Vermischung von E-Mobilität und Musks Unterstützung für Trump und zeigen für die Aktion wenig Verständnis.