Red Bull Air Race vor Auftakt
Rennsport zum Abheben

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Am Wochenende startet in Abu Dhabi die Red-Bull-Air-Race-Series. Pilot Matthias Dolderer betrachtet seinen Job für ABMS aus einer ungewöhnlichen Perspektive.
Bild: Picture-Alliance
Von mir selbst zu behaupten ich sei ein 'Überflieger' ist nicht meine Art, ich würde mich eher als bodenständig bezeichnen. Aber sobald ich das Cockpit meiner Zivko 540V3 beim Red Bull Air Race schließe, will ich nur eines: gewinnen. Mein Ziel ist es, 2016 ganz vorn mitzumischen. Dafür braucht es den Tunnelblick, den absoluten Fokus und einen klaren Siegeswillen. Nur dann kann man diese ultimative Motorsportserie dominieren, bei der die 14 besten Piloten der Welt gegeneinander in der offiziellen Weltmeisterschaft des Air Racing antreten.

Die 25 Meter hohen Pylonen gilt es für die Piloten möglichst schnell zu durchfliegen
In dieser Saison 2016 wird es acht Rennen auf drei Kontinenten geben. Mal über Wasser wie zum Saisonauftakt in Abu Dhabi am 11./12. März oder über Land, wie im April in Österreich am Red Bull Ring. Mir persönlich taugt beides – und ich will gewinnen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, weil mein Team so gut aufgestellt ist wie noch nie und mein Flugzeug momentan hervorragend gut fliegt.

Seit 2009 genießt Matthias Dolderer nun schon die Vorzüge des Lebens als Red-Bull-Air-Race-Pilot
Ihr Matthias Dolderer
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