Der Reifen ist die einzige direkte Verbindung des Autos zur Straße. Extrem wichtig ist es deshalb, den Zustand der Pneus regelmäßig zu kontrollieren.
Es gibt einige Anzeichen, bei denen man weiß, dass man die Reifen besser so schnell wie möglich wechseln sollte. Denn klar ist: Jeder Reifen muss irgendwann ausgewechselt werden.
Dabei hängt der Zeitpunkt von ein paar Faktoren ab, etwa dem eigenen Fahrstil, den Straßenverhältnissen vor Ort und der Reifenpflege.

Kontrolle ein Mal im Monat

Experten raten dazu, die Reifen mindestens einmal im Monat zu kontrollieren. Sollten dabei die folgenden Anzeichen auftauchen, wäre ein Wechsel ratsam. Oder zumindest ein Besuch beim Fachmann, der sich das Problem noch einmal genauer anschaut.
Mindestprofiltiefe: Auf dem Reifenumfang gibt es an verschiedenen Stellen Messpunkte bzw. Verschleißindikatoren, mit denen man die Restprofiltiefe messen kann.
Vorsicht, Billigreifen
Reifen sollten einmal im Monat kontrolliert werden.
Bild: Sven Krieger

Der ADAC rät: "Bereits bei einer Profiltiefe von 4 mm nimmt die Haftung des Reifens, z. B. bei Nässe, deutlich ab. Deshalb sollten Sie Ihre Reifen nicht bis auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm abfahren. Sommerreifen erneuern Sie idealerweise bei 3 mm, Winterreifen bereits bei 4 mm Restprofiltiefe."
Ungleichmäßiger Verschleiß: An den Laufflächen der Reifen kann man auch einen ungleichmäßigen Verschleiß erkennen. Sollte das der Fall sein, kann das auch ein Hinweis auf andere Probleme an den Rädern oder am Fahrzeug sein.

Weitere Alarmsignale

Eine Beule oder Blase auf der Seitenwand eines Reifens ist Anzeichen für strukturelle Schwächen, durch die eine erhöhte Gefahr besteht, dass der Reifen platzt.
Hat man einen Platten nach einer Reifenpanne, sollte der Reifen gewechselt werden.
Findet man Schnitte oder andere starke Beschädigungen, muss der Reifen gewechselt werden.
Existieren Löcher mit einem größeren Durchmesser als 0,64 cm in der Reifenflanke oder Lauffläche – wechseln. Größere Löcher können nicht repariert werden.