Renault Kangoo Express: Cabrio-Umbau
Deshalb baut Renault einen Transporter zu einem Cabrio um

Bild: Pablo Sibilla / X
In der Autowelt tauchen immer wieder skurrile Umbauten auf. Besonders interessant wird es, wenn nicht ein Tuner oder Bastler, sondern ein Autohersteller selbst Hand anlegt – so wie in diesem Fall Renault Argentinien.
Dort wurde ein Renault Kangoo Express – in Argentinien eigentlich ein umgelabelter Dacia Dokker – zu einer Cabrio-Limousine mit extrem langem Radstand umgebaut. Fotos dieses Einzelstücks wurden von Pablo Sibila, dem Präsidenten von Renault Argentinien, in sozialen Medien geteilt.
Längerer Radstand und abgeschnittenes Dach
Das Dach wurde komplett entfernt, wodurch der Wagen nun offen wie ein klassisches Cabrio dasteht. Der Radstand wurde erheblich gestreckt, was dem Fahrzeug eine fast surreal lange Silhouette verleiht. Dies erinnert eher an eine Stretchlimousine oder sogenannte "Shuttle-Umbauten", wie man sie von VIP-Transporten kennt. Dazu gab's eine spezielle Folierung in den Farben der argentinischen Flagge. Auch der Innenraum wurde natürlich verändert und bietet nun hinter dem Fahrersitz drei Sitzreihen mit Platz für neun Passagiere.

Inklusive Fahrer finden bis zu zehn Passagiere Platz, die letzte Sitzreihe ist erhöht.
Bild: Pablo Sibilla / X
Durch den Verzicht auf den Beifahrersitz entstand ein Durchgang zur zweiten Reihe, während die dritte und vierte Sitzreihe über eine Schiebetür erreichbar sind. Die Passagiere in der letzten Reihe sitzen leicht erhöht.
Das Fahrzeug soll für Werkstouren eingesetzt werden
Nur aus Jux und Dollerei entstand dieser Umbau natürlich nicht: Das Einzelstück soll künftig bei Werksführungen für Besucher – darunter auch Schulklassen – im Werk in Santa Isabel zum Einsatz kommen.
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