Renault Twingo: Gebrauchtwagen-Test
Der ist kaum zu bremsen

Der Renault Twingo II sieht immer noch jung aus. Doch der AUTO BILD-Gebrauchtwagen-Test zeigt: Bremse und Fahrwerk verschleißen im Zeitraffertempo.
Süß war vorgestern, im Jahr 2007 wurde der Twingo erwachsen: Vorbei war es mit dem niedlichen Kulleraugen-Gesicht des charmanten Vorgängers (1993 bis 2007), die zweite Twingo-Generation sollte die überwiegend weibliche Kundschaft nun mit sachlichem Design überzeugen. Und mit immerhin vier von fünf möglichen Sternen im NCAP-Crashtest. Gut, dass er sie hat, falls er im Notfall nicht früh genug steht. Denn, ganz bitter: Mutter Renault hat ihrem Kleinen eine schwächelnde Bremsanlage mit auf den Lebensweg gegeben. Der Franzose konnte so schon als Neuwagen nicht Klassenbester werden: Ein Bremsweg von 40,6 Metern aus Tempo 100 ist kein Ruhmesblatt, das können viele Kleinwagen besser. So haben wir bei einem 2010er Ford Ka 37,1 Meter gemessen – damit steht der Ford eine Kleinwagenlänge eher als der Twingo.
Schon beim ersten TÜV-Termin meckern die Prüfer

Labiles Fahrwerk: Die Achs- und Lenkgelenke des Twingo halten meist nicht lange durch.
Bild: Thomas Ruddies
Beste Wahl ist der 75 PS starke 1,2-Liter-Benziner

Typisch Twingo: digitale Anzeigen in der Mitte des Cockpits.
Bild: Thomas Ruddies
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