Bei den inneren Werten ist der Mitsubishi i-MiEV über jeden Zweifel erhaben. Optisch allerdings könnte er noch etwas Gas geben, fand der Schweizer Studien-Bauer Frank M. Rinderknecht. Als wohl erster Veredler hat sich Rinspeed den kleinen Japan-Stromer vorgeknöpft. Sexy sollte er werden, so das selbstgesteckte Ziel. Das Ergebnis ist zurzeit auf dem Genfer Autosalon in doppelter Ausführung zu begutachten. In leuchtendem Gelb und mattem Rot sonnen sich zwei i-MiEV im Scheinwerferlicht am Rinspeed-Stand. Diese Farben teilen sie sich übrigens mit der Studie Bamboo, die auch in Genf steht. An Front, Dach und Heck setzt Carbonfolie Akzente, neue Fahrwerksfedern zwingen den Mitsubishi etwa in die Knie.
Im Innenraum finden sich die fröhlichen Farben wieder. Während der gelbe "i-Miev Pop" mit Blumen auf den Recarositzen und den Türverkleidungen dekoriert ist, gibt sich der rote "i-Miev Wave" mit einem Wellenmuster etwas maskuliner. Zudem gibt es jeweils noch einige Alu-Elemente. Die beiden i-MiEV-Zwillinge sind ständig "on". Dafür sorgen ein Tablett-PC sowie eine Multimedia-Anlage mit vielen Anschlussmöglichkeiten für externe Geräte.