Rizk Auto RA
Mehr Retro geht nicht

Reichlich Retro und Purismus pur: Rizk Automobile will Sportwagen-Enthusiasten mit dem RA in die wilden 50er zurück katapultieren. Optisch ein Aston Martin DBR2 Le Mans, steckt unterm "Blech" Raumfahrt-Technik.
- Stephan Bähnisch
Moderne Autos sind Ihnen ein Gräuel, es fehlt die klare Linie und Kanten und Sicken passen nicht in Ihr Weltbild? Dann schauen Sie doch mal bei Rizk Automobile in Phoenix/Arizona vorbei. Die Amis legen optisch den Aston Martin DBR2 Le Mans aus dem Jahr 1957 wieder auf und kombinieren dessen ultraflache Karosserie mit modernster Technik. So stammt das Material des knapp RA getauften Supersportlers für die Motordämmung von der Nasa und soll angeblich bei der Mars-Mission zum Einsatz kommen. Es trotzt selbst höchsten Temperaturen und heißt bei den Amis Aerogel. Die Karosserie besteht laut Rizk aus einem Kohlefasergemisch, die auf ein ultrasteifes Kohlefaser-Monocoque gezogen wird. Das dürfte nicht ganz billig sein, so ist der Minischmiede aus dem heißen Westen auch weder ein Preis noch ein Starttermin zu entlocken.
Nichts trübt die klare Linie, auch innen herrscht Purismus

Bild: Werk

Bild: Werk
Drei Motoren zur Wahl
Flexibel zeigt sich auch die Einzelradaufhängung, deren Dämfer voll einstellbar sind. Bei den Motoren soll der Kunde wählen können: entweder zwischen einem V6 oder V12 mit Vergaser von Jaguar oder einem weniger stilechten V8-Einspritzer aus der Corvette. Daraus resultiert auch die Motor-Getriebe-Kombi: die Jaguar-Aggregate sind mit einer manuellen Fünfgang-Schaltbox lieferbar, der V8 der Vette mit sechs handsortierten Gängen oder einer Sechsstufen-Automatik. Regelelktronik, Insassenschutz – darüber schweigt sich Rizk aus. Motto: No Rizk, no fun. Der RA dürfte auch so seine Fans finden.
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