Rolls-Royce Cullinan im Farbenrausch
Dieser Rolls-Royce Cullinan sprengt den Farbkreis

Bild: Rolls-Royce Motor Cars Washington
Von außen ist der Cullinan in "Orange Metallic" schon eine klare Ansage. Die Kombination aus grellem Lack, zweifarbigen Felgen und blauen Bremssätteln ist selten und laut – aber nicht völlig ungewohnt für ein Black-Badge-Modell. Erst beim Blick ins Innere wird klar, wie konsequent dieses Auto auf Aufmerksamkeit ausgelegt ist.
Die Sitze sind in einem kräftigen Türkisblau gehalten, ihre Seitenflächen in leuchtendem Orange. Nähte, Paspeln, Gurtschnallen – alles ist farblich abgestimmt, aber eben auf eine sehr eigene Art. Auch Mittelkonsole, Türverkleidungen und Armaturenbrett tragen das Zweifarbkonzept, unterbrochen nur durch einzelne schwarze Lederflächen. Selbst das Lenkrad ist halb orange, halb schwarz bezogen.

Knalliger geht's kaum: Farbkombination Blau-Orange ab Werk.
Bild: Rolls-Royce Motor Cars Washington
Kein Tuner – das ist alles original Rolls-Royce
Was aussieht wie das Ergebnis eines Nachrüst-Experiments, stammt in Wahrheit direkt von Rolls-Royce. Der Hersteller bietet mit seinem Bespoke-Programm nahezu grenzenlose Individualisierungsmöglichkeiten an – und dieses Fahrzeug nutzt sie bis zur Schmerzgrenze. Es wurde nicht bei einem Tuner umgebaut, sondern werksseitig so zusammengestellt und ausgeliefert. Die Kombination aus Orange-Metallic außen und dem knallbunten Interieur ist damit offiziell Teil der Serienrealität – kein Showcar, kein Prototyp.

Fond mit Bildschirmen, Klapptischen und leuchtenden Farben.
Bild: Rolls-Royce Motor Cars Washington
Technisch bleibt der Cullinan Series II auf bekanntem Niveau. 6,75 Liter Hubraum, V12-Biturbo, 600 PS, Allradlenkung und sämtliche denkbaren Komfortfunktionen gehören zur Ausstattung. Der Preis? 638.600 US-Dollar, das entspricht rund 581.000 Euro, also etwa 200.000 Dollar teurer als die Basisversion. Fast alles davon steckt in Leder, Farbe – und im Mut zur Selbstdarstellung.
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