Rückrufserie: Toyota zahlt Entschädigungen
Eine Milliarde für den guten Ruf

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Toyota zieht einen Schlussstrich unter die Rückrufserie wegen klemmender Gaspedale. US-Autobesitzer sollen mit insgesamt 1,1 Milliarden Dollar entschädigt werden.
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(dpa/cj) Toyota investiert nach den Massenrückruf-Aktionen wegen klemmender Gaspedale und verrutschter Fußmatten mehr als eine Milliarde Dollar in seinen guten Ruf. US-Autobesitzer, die wegen der Probleme beim Verkauf ihrer Fahrzeuge Einbußen erlitten haben, sollen laut offizieller Mitteilung mit insgesamt 1,1 Milliarden Dollar (832 Millionen Euro) entschädigt werden. Außerdem will der japanische Weltmarktführer 3,2 Millionen Toyota- und Lexus-Modelle mit einem Sicherheitssystem nachrüsten, das ein Anhalten in Paniksituationen erleichtert, wie die Zeitung "USA Today" schrieb.
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Probleme mit Fußmatten und Gaspedalen lösten 2009 und 2010 die Rückrufserie bei Toyota aus. Eine Regierungsstudie entlastete später den Autobauer.
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Eine Regierungsstudie hatte Toyota 2010 bescheinigt, dass der Hersteller an den meisten Unfällen keine Schuld trage. Toyota hatte wegen Problemen mit Fußmatten und klemmenden Gaspedalen 2009 und 2010 weltweit mehr als acht Millionen Fahrzeuge zurückgerufen, die meisten in den USA. In Deutschland waren es knapp 216.000 Autos, wie Toyota Anfang Februar 2010 in Köln mitgeteilt hatte. Der Marktanteil hierzulande schrumpfte in dem Jahr dramatisch auf 2,7 Prozent nach 3,6 Prozent 2009.
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