Rückwärts einparken: So bezwingt man die Tücken
Darauf sollten Sie beim Rückwärtseinparken achten

Wenn man rückwärts einparkt, sollte man auch auf den Verkehr achten. Stress ist dabei kein guter Begleiter.
Bild: Werk
Rückwärtsfahren, um einzuparken, ist für viele Autofahrer eine echte Herausforderung. Denn dabei muss man viele Dinge beachten und im Blick behalten, wie den Verkehr auf der Straße, aber auch angrenzende Rad- oder Fußwege. Das minimiert die Gefahr, dass es zu einem Unfall kommt und sich jemand verletzt.
Hinzu kommt dann oft, dass der nachfolgende Verkehr wenig Rücksicht darauf nimmt, dass man in eine Parklücke einfahren will. Oft halten die anderen Autofahrer keinen ausreichenden Abstand.
Das bedeutet, dass man unter dem Strich zwei Möglichkeiten hat: Zum einen rechtzeitig den Blinker setzen, um die Einparkabsicht visuell zu unterstreichen.
Warnblinker sind keine gute Idee
Gleichzeitig sollte man die Geschwindigkeit reduzieren. Warnblinker sind übrigens keine gute Idee: "Deren Nutzung ist nur erlaubt, wenn andere Verkehrsteilnehmer durch das eigene Fahrzeug gefährdet werden oder man vor Gefahren warnen möchte", so Dekra-Experte Reinhard Buchsdrücker.
Gute Helfer beim Einparken sind zahlreiche Assistenzsysteme. Rückfahrkameras gehören ebenso dazu wie sensorgesteuerte Hilfen, die mit Pieptönen vor einer Kollision warnen. Theoretisch kann man auch auf eine vollautomatische Einparkhilfe setzen.
Doch der Experte warnt, dass man der Technik nicht blind vertrauen und bei einer Kollision die Verantwortung darauf abwälzen kann. "Es sind und bleiben aber nur Assistenten, die einen nicht von der gesteigerten Sorgfaltspflicht entbinden", so der Dekra-Experte.
Ruhe ist am wichtigsten
Eine ganz wichtige Zutat beim Einparken sind also keine Assistenzsysteme, sondern Ruhe. Denn die meisten Zwischenfälle beim Parken passieren, wenn man unter Stress steht. "Und der ist in einer oftmals so komplexen Situation wie dieser völlig fehl am Platz", so Buchsdrücker.
Wenn es dann doch knallen sollte beim Einparken, gilt: Weiterhin Ruhe bewahren und den Betroffenen oder die Polizei informieren. Sonst droht ein Verfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
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