RUF SCR 2018

RUF SCR 2018 (2020): 911, Preis, Interieur, Saugmotor, technische Daten

Der perfekte "911" für reiche Puristen

Der RUF SCR 2018 sieht aus wie ein alter Porsche 911. Doch unter dem Retro-Kleid verbergen sich Rennsport-Technik und Zutaten für höchsten Fahrgenuss!
Leicht, schnell, schön und extrem teuer: Der RUF SCR 2018 fasziniert. Als erster SCR basiert er nicht auf einem Porsche 964, sondern auf einem eigenen Carbon-Chassis. 15 Exemplare des Sportwagens wollen die Allgäuer pro Jahr bauen. Der Preis treibt einem die Tränen in die Augen.

Carbon-Monocoque und Stahlrohrrahmen

Der Radstand ist gegenüber dem Form-Spender Porsche 911 964 gewachsen.

Vorgestellt wurde der SCR 2018 im Jahr 2018 als Studie auf dem Genfer Autosalon. Jetzt präsentierte RUF das erste Serienmodell. Seine Vorgänger basierten noch auf Porsche 964-Chassis, der neue SCR baut auf einem eigenen Carbon-Monocoque auf. Ein in die Karosserie integrierter Stahlrohrkäfig sorgt für noch mehr Steifigkeit und Sicherheit. Die Karosserie gleicht stark dem 964, ist aber komplett aus Carbon gefertigt. Mit nur 1250 Kilogramm Leergewicht ist der SCR 2018 über 200 Kilogramm leichter als ein 964 Turbo und schafft ein Leistungsgewicht von knapp 2,5 Kilogramm pro PS! Alle vier Räder verfügen über eine einzelne Pushrod-Aufhängung wie im Rennsport. Die Bremssättel nehmen Carbon-Keramik-Scheiben in die Zange. Beide Maßnahmen verringern die ungefederte Masse und sollen ein feinfühligeres Ansprechen des Fahrwerks fördern.

Carbon und Titan im Innenraum

Das schwarze Lenkrad und der schwarze Schalthebel wirken im braunen Interieur etwas deplaziert.

Das Interieur mutet klassisch an: Fast der ganze Innenraum ist mit braunem Leder verkleidet, nur die Sitzbahnen sind mit Stoff im Karomuster bezogen. In Grundzügen ist das Cockpitlayout vom Porsche 964 bekannt. Bei näherem Hinsehen finden sich aber zahlreiche moderne Elemente. Das Lenkrad stammt vom Porsche 911 GT3 RS, die Sitzschalen sind aus Carbon gefertigt, und die Pedalerie besteht aus Titan. Im Fußraum ist das Carbon-Monocoque sichtbar.

Antrieb wie in alten 911er-Zeiten

Der moderne Motor ist optisch dem luftgekühlten Vorbild nachempfunden.

Zum Antrieb reichen im Prinzip zwei Worte: Saugmotor und Handschaltung! Der Vierliter-Sechszylinder-Boxer im Heck kommt ohne Aufladung aus und leistet 510 PS bei schwindelerregenden 8270 Umdrehungen pro Minute. Der rote Bereich beginnt bei 8800 Touren. Zu den Fahrleistungen hält sich RUF noch bedeckt, bekannt ist bis jetzt nur die Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Die ganzen Zutaten versprechen pure Fahrspaßgarantie. Die Freude trüben kann höchstens der Preis: Der RUF SCR 2018 kostet ab 650.000 Euro. Pro Jahr sollen 15 Exemplare des Allgäuer Exklusiv-Sportwagens entstehen.

RUF SCR 2018


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