Schnellladenetz für E-Lkw: ein Schritt in Richtung grüner Logistik
Projekt gestartet: bundesweites Schnellladenetz für Elektro-Lkw

Bild: Daimler Truck AG
Für den geplanten Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur für E-Lastwagen an Autobahnen ist der offizielle Startschuss gefallen. Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) hält die geplante Errichtung von gut 350 Ladepunkten für eine enorme Aufgabe.
"Die Gesamtmenge der Netzleistung, die dann eben zur Verfügung gestellt wird, beträgt mit diesen 350 Punkten 2,8 Gigawatt, in alter Rechnung drei Atomkraftwerke, verteilt über die Bundesrepublik Deutschland", sagte der Grünen-Politiker in Berlin.
Unter dem Motto "Power to the Road" präsentierte er das Vorhaben dort mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sowie den hauptverantwortlichen Netzbetreibern und dem Energiewirtschaftsverband (BDEW). Wissing betonte, dass ein Drittel der gesamten Kohlendioxid-Emissionen im Straßenverkehr durch Nutzfahrzeuge verursacht werde.
Ladestationen für E-Lkw an Raststätten
Die Ladeinfrastruktur soll an bewirtschafteten und unbewirtschafteten Rastanlagen errichtet werden, die sich über das gesamte Land verteilen. Die Veröffentlichung der Ausschreibung an den rund 130 unbewirtschafteten Rastanlagen sei für den Spätsommer 2024 geplant. Die Autobahn GmbH des Bundes, die sich um die Beauftragung der Netzanschlüsse kümmere, habe für die ersten Standorte bereits die Netzanschlussbestellungen ausgelöst. (Mit Material der dpa)
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