Schriebers Stromkasten, Teil 133
Skepsis vor Ampera-Verkaufsstart

Anfang 2012 stromert der Opel Ampera zu den Händlern. Doch deren Vorfreude hält sich in Grenzen. Außerdem im Stromkasten: Feldversuche von VW und Akustikforschung mit Elektroautos.
• Ohne große Vorfreude stellen sich rund 200 Opel-Händler in Deutschland auf den Verkaufsstart des Plug-in-Hybriden Ampera zum Jahreswechsel 2011/2012 ein. Das ab 42.900 Euro teure Modell mit Elektromotor und Reichweitenverlängerer sei für den Hersteller lediglich eine "rollende Imagekampagne", erklärte der Vorsitzende des Opel-Händlerverbands, Thomas Bieling. "Ein Autohaus wird damit kein Geld verdienen", sagte Bieling mit Blick in die Zukunft.
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Video: Opel Ampera
Der Opel für die Steckdose
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• Nun startet auch VW einen Feldversuch in Berlin. 35 Golf blue e-motion rollen für Behörden, Firmen und Privatpersonen durch die Hauptstadt. Bundesweit sind 80 Elektro-Golf im Einsatz. Ende Juni startet zudem eine Flotte des Plugin-Hybriden Golf twinDRIVE. • 40 blinde und sehbehinderte Menschen haben an einer stark befahrenen Kreuzung in Bremen die Fahrgeräusche von E-Autos kennengelernt und mit denen konventioneller Fahrzeuge verglichen. Der vom Fraunhofer-Institut durchgeführte Versuch ergab, dass die E-Autos zwar leicht überhört werden können, dies aber in gleichem Maße für sehr leise Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt.
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