Nun also auch Honda, wenn auch noch halbherzig. Die E-Version des Fit (bei uns: Jazz) wird im Juli 2012 in ausgewählten Regionen der USA auf den Markt kommen. Doch, ach: Mehr als 1100 Stück wird Honda zum Preis von umgerechnet 307 Euro im Monat nicht verleihen. Der Fit EV ist ein Testfahrzeug – ähnlich wie bei uns zum Beispiel der Mini E. Und selbst wenn Hondas Feldversuch positiv ausfällt, werden nicht mehr gebaut, kündigen die Japaner an. Zur Technik des E-Fit: Elektromotor (92 kW) aus dem Brennstoffzellenmodell FCX Clarity, 20-kWh-Lithium-Ionen-Akkus – luftgekühlt und im Fahrzeugboden verbaut – für rund 130 Kilometer Reichweite, 144 km/h Spitze (abgeregelt), drei Fahrmodi (Eco, Normal,
Sport).
Optimal Energy Joule
Kein Elektroauto für Afrika: Für den Joule fehlten die Investoren, jetzt kam das Aus.
Bild: Werk
Vor gut einem Jahr besuchte ich die Firma Optimal Energy in Kapstadt. Dort fuhr ich den Prototyp des Joule, eines E-Autos, das ab 2014 in Südafrika gebaut und zunächst in China und Osteuropa zu Preisen ab umgerechnet 24 000 Euro (plus Akku-Miete) verkauft werden sollte. Vergangene Woche kam das Aus für den Joule. Obwohl die Vorserie einen recht ordentlichen Eindruck machte, fand Firmenchef Kobus Meiring nicht genug Investoren, die das Risiko eines Akku-Autos aus Afrika eingehen wollten. Bedauerlich, aber auch nicht ganz unverständlich.

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