Schriebers Stromkasten, Teil 185
Was wird aus Better Place?

Neuer Chef, rote Zahlen: Die Zukunft des E-Mobilitäts-Dienstleisters Better Place ist ungewiss. Die Finanzreserven gehen zur Neige, die Akzeptanz der innovativen Akku-Wechselstationen ist gering – auch in Deutschland.
Bild: Christian Bittmann
Better Place, der US-amerikanische Dienstleister für E-Mobilität, hat einen neuen Chef. Das wäre keine große Meldung wert, wäre der geschasste Vorstandschef nicht ein weltweit gefeierter, charismatischer Vordenker: Shai Agassi. Ohne den Gründer ist die Firma, die vor allem durch den Aufbau von Akku-Wechselstationen Aufmerksamkeit erregte, kaum vorstellbar. Agassi bleibt zwar im Unternehmen, führen wird Better Place nun aber der bisherige Australien-Chef Evan Thornley.
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Der Israeli Shai Agassi gründete die Firma Better Place 2007 in seiner Heimat. Jetzt wurde er an der Spitze des Unternehmens abgelöst.
Bild: dpa
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Weltweit hat Better Place nur etwa 750 Mitglieder, die monatlich rund 250 Euro zahlen, um die zwölf Wechselstationen in Dänemark oder eine von 24 in Israel nutzen zu dürfen (oder eine von knapp 2000 Ladestationen). Und: Bislang hat nur Renault mit dem Fluence ein Auto im Angebot, das für einen Akku-Wechsel überhaupt geeignet ist. Alle anderen Hersteller, die ich auf Better Place ansprach, winkten ab. Die Zukunft der Firma ist mehr als ungewiss.
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