Seat Leon ST: Test, Motor, Preis
Die richtigen Extras machen den Seat Leon ST zum Dynamiker
Die zweite Generation des Seat Leon ST bietet viel Platz und verspieltes Lichtdesign. Aber die Bedienung hat Schwächen.
Plumps! Tief sitzt man hier im neuen Seat Leon ST. Wer die Tür zuzieht, sieht sich von LED-Licht umspielt. Das Ambiente lässt sich von "Cool" bis "Wellness" der Befindlichkeit anpassen – eine von vielen Spielereien, mit denen unser Testwagen vollgestopft ist. Es gibt keinen einzigen Knopf oder Drehregler mehr, nicht mal für die Sitzheizung. Es gilt das so oft Gesagte: Es lenkt ab! Weil nichts blind ertastbar ist.
Der Leon ST ist jetzt länger und bietet mehr Platz

Gewachsen: Der neue Leon ST hat jetzt mehr Radstand und damit auch mehr Platz im Fond.
Mit den richtigen Extras wird der Spanier zum Dynamiker

Progressivlenkung und adptive Dämpfer kosten im Paket knapp 800 Euro – die Investition lohnt sich.
Dieser Seat wird schnell teuer: Winterpaket (395 Euro), Navi (721 Euro), Abstandstempomat plus Verkehrszeichenerkennung (687 Euro). Die Progressivlenkung (794 Euro, im Paket mit adaptiven Dämpfern) ist nicht billig, aber feinnervig – und überhaupt ein Gedicht: nur zwei Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag! Neben der Cupra-artigen Grundhärte des Fahrwerks das einzige echte Manko: die Bedienung. Nennt uns altmodisch, aber wenn das Auslesen des Kilometerstandes zur Denksportaufgabe wird, dann ist das ein Kritikpunkt.
Das Fazit: Ein nützlicher Alltagskombi ohne Tristesse. Viel Platz, unterhaltsame Details. Die reine Touch-screen-Bedienung ist auch bei uns umstritten und hat eine unsympathische Seite: Sie grenzt Smartphone-Ungeübte aus. AUTO BILD-Testnote: 2-
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