Shell Eco-marathon 2013
Schluckspecht unter Sparfüchsen

Beim Shell Eco-marathon 2013 in Rotterdam demonstrierten Tausende automobile Tüftler ihr Können in Sachen Energieeffizienz. Ein Prototyp aus Frankreich kam mit einem Liter Sprit fast 3000 Kilometer weit.
Europas beste Spritsparer sind gefunden: Beim Shell Eco-marathon Europe 2013 in Rotterdam (Niederlande) trafen sich rund 3000 Schüler und Studenten in 183 Teams aus 21 Ländern zum Sparvergleich. Ihr Ziel: die Konstruktion von Fahrzeugen, die mit möglichst wenig Kraftstoff und Energie möglichst weit fahren. Gewertet wurden zum einen stromlinienförmige Prototypen, oft Seifenkisten nicht unähnlich, die mit extrem geringem Luftwiderstand den Kraftstoffverbrauch reduzieren möchten. Zum anderen traten sogenannte UrbanConcept-Fahrzeuge an, bei denen Straßentauglichkeit Voraussetzung ist.
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Waren bei der Eco-marathon-Premiere 1985 noch ausschließlich konventionelle Kraftstoffe erlaubt, sind inzwischen längst auch alternative Antriebsarten zugelassen – die inzwischen mehr als die Hälfte der Teilnehmer bevorzugen. In den Kategorien Protoyp und UrbanConcept gab es insgesamt elf Sieger in den Antriebsart-Klassen Benzin, Diesel, Elektro, Wasserstoff, Ethanol und GTL (Gas-to-Liquids = Gasverflüssigung). Etwa 50.000 Zuschauer verfolgten nach Veranstalterangaben die Sparbemühungen auf dem Kurs der Ahoy Arena, wo fünf 90-Grad-Kurven zusätzlich fahrerisches Können erforderten. Der Eco-Marathon Europe wurde zum zweiten Mal in der niederländischen Hafenstadt Rotterdam ausgetragen, bis 2011 war der Lausitzring noch Ort des Geschehens. Außerdem finden oder fanden in diesem Jahr Eco-marathon-Wettbewerbe in Houston/Texas (USA; April) und Sepang (Malaysia; Juli) statt.
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