Shell sagt den Elektroautos den Kampf an! Auf der Peking Motor Show 2016 (23. bis 27. April) zeigt der Mineralöl-Riese ein dreisitziges Konzeptfahrzeug. Das geplante Stadtauto soll dank moderner Technik besonders sparsam und eine Alternative zu Stromern sein. Optisch erinnert die Studie an das vollautonomen Google-Auto. Im Gegensatz dazu wird das Shell Concept allerdings ganz konventionell von einem Fahrer gesteuert.
Das sind die Stars in Peking
Shell Concept Car !!! SPERRFRIST 22. April 2016 09:00 Uhr !!!
Der Fahrer hat alles im Blick: Über eine App wird das Fahrverhalten in Echtzeit wiedergegeben.
Bild: Werk
Das Konzeptfahrzeug basiert auf dem von Gordon Murray entwickelten City Cars T.25 und hat aktuell noch keinen Namen. Laut Shell soll es ultrasparsam sein und gemäß NEFZ-Fahrzyklus nur 2,64 Liter auf 100 km/h verbrauchen. Die Schlüssel zum niedrigen Verbrauch sind: Downsizing, Aerodynamik und Materialauswahl. Analog zum Verbrauch liegt der CO2-Ausstoß laut Shell 28 Prozent unter dem eines normalen Stadtautos und sogar 32 Prozent unter den Werten eines Hybridfahrzeugs. Glaubt man verschiedenen Tests und Studien, verbraucht der kleine Stadtflitzer, auf die gesamte Lebensdauer gesehen, 34 Prozent weniger Energie als ein herkömmliches Auto. Das hat zumindest Shell ausrechnen lassen.

Das Konzeptfahrzeug ist recycelbar

Ebenfalls gut für den Verbrauch ist das niedrige Gewicht von nur 550 Kilogramm. Erreicht wird es durch wiederverwertete Kohlefaser und Teile aus dem 3D-Drucker. Am Ende der Nutzungsdauer soll es zudem möglich sein, das Auto fast vollständig zu recyceln. Natürlich hat Shell auch die Flüssigkeiten einschließlich des Motoröls speziell für das Konzeptfahrzeug entwickelt. Ob und wann das Konzept in Serie geht, ist noch nicht entschieden.