Kurz nach dem Marktstart hat Euro NCAP den neuen Smart fortwo auch schon an die Wand gefahren. Die Stärken und Schwächen des Stadtflohs!
Bild: NCAP
Keine Schonfrist für den Stadtfloh: Gerade erst ist der Smart fortwo auf den Markt gekommen, da hat ihn Euro NCAP bereits gecrasht. Das Ergebnis: wieder vier Sterne. Das ist zwar das gleiche Ergebnis wie beim Vorgängermodell, doch vor allem beim Fußgängerschutz hat Smart deutlich nachgebessert.
Beim seitlichen Aufprall auf einen Pfahl ist die Brust nur mangelhaft geschützt.
Fünf Sterne sammelte der Zweisitzer in der Kategorie Insassenschutz Erwachsene ein – obwohl beim seitlichen Aufprall auf einen Pfahl die Brust von Fahrer bzw. Beifahrer nur "mangelhaft" geschützt ist und der Pfahl auch dem Kopf gefährlich nah kam. Daimler hat laut Euro NCAP aber verbindlich zugesagt, den Schutz durch den Seitenairbag bis Mitte 2015 zu verbessern, da die Experten Kopfverletzungen befürchten, auch wenn der Dummy bei diesem Test keine zeigte. Insgesamt blieb die Fahrgastzelle aber sowohl beim Seiten- als auch Frontaufprall stabil.
Lob für den Stoßdämpfer
Beim Fußgängerschutz hat Smart im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich nachgebessert, sackte vier statt wie beim Crashtest 2007 nur zwei Sterne ein: Vor allem der Stoßdämpfer wurde gelobt. Weil ein serienmäßiger Spurhalte- und auch ein Notbremsassistent fehlen, gab es für die Sicherheitssysteme ebenfalls nur vier Sterne.
Bildergalerie
Crashtest: Smart fortwo gegen S-Klasse
Nicht getestet wurde die Sicherheit für mitfahrende Kinder: Bei einem Zweisitzer sei dies überflüssig, so die Experten. Allerdings bescheinigte Euro NCAP dem Smart die problemlose Kindersitzmontage und einen abschaltbaren Airbag auf dem Beifahrersitz.
An dieser Stelle finden Sie eingebettete Inhalte von YOUTUBE.
Um diese Inhalte darstellen zu können, benötigen wir Ihre Zustimmung.
Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über „Widerruf Tracking und Cookies“ am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier.
Crashtest: Smart fortwo gegen S-Klasse
1/7
Das Duell: Kleinstwagen gegen Luxuslimousine. Mercedes hat bei einem hausinternen Crashtest den neuen Smart fortwo gegen eine S-Klasse fahren lassen.
Bild: Mercedes
2/7
Der Offset-Crash gegen eine S-Klasse brachte ein gutes Ergebnis für den Smart. "Auch als kleinerer und leichterer Unfallgegner ...
Bild: Mercedes
3/7
... und bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 50 km/h sowie 50 Prozent Überdeckung bietet der Smart beiden Passagieren einen intakten Insassenraum und beste Überlebenschancen", heißt es in einer Mitteilung der Stuttgarter.
Bild: Mercedes
4/7
Der Smart habe das gleiche Entwicklungsprogramm wie beispielsweise die neue S- oder C-Klasse durchlaufen. Doch vor dem Härtetest steht viel ...
Bild: Mercedes
5/7
... Arbeit an der aufwändigen Technik. Wie beim Vorgänger bilde die Tridion-Sicherheitszelle die Basis für die Crashsicherheit, zudem seien die Knautschzonen des fortwo möglichst groß gestaltet, so Mercedes.
Bild: Mercedes
6/7
Der Einsatz von ultrahochfesten Stählen und weiterentwickelte Airbags (unter anderem ein Knieairbag) und Sicherheitsgurte trügen außerdem zum Schutz der Insassen bei. Bis der Dummy richtig verkabelt ist, vergingen Stunden.
Bild: Mercedes
7/7
Bilder vom gecrashten fortwo nach dem Test zeigt Mercedes nicht. Das Ergebnis des offiziellen Euro-NCAP-Crashtest steht noch aus.