Smart fortwo fährt mit riesiger Leiter durch Kanada
Dieser Transport ging komplett schief

Ein Smart fortwo ist praktisch – aber sicher nicht für XXL-Transporte gedacht. In Kanada hat ein Fahrer das offenbar anders gesehen. Sein Versuch, etwas viel zu Großes in den Winzling zu stopfen, sorgt für Kopfschütteln.
Bild: Facebook / Ontario Provincial Police - East Region
Wie kommt man auf so eine Idee? In Kanada hat ein Smart-fortwo-Fahrer eine mehr als doppelt so lange Leiter in seinen Kleinstwagen gezwängt. Das Ende vom Lied: Die Polizei stoppte ihn – und das Internet spottet.
Der Smart fortwo war in Carleton Place, einer Kleinstadt westlich von Ottawa, unterwegs, als die Polizei auf den ungewöhnlichen Transport aufmerksam wurde. Schon aus der Distanz war erkennbar, dass hier etwas ganz und gar nicht passte: Die Leiter ragte derart weit aus dem Kofferraum, dass der Smart kaum noch als Auto zu erkennen war. In sozialen Netzwerken wird die Länge auf rund 5,5 bis 6 Meter geschätzt – also etwa doppelt so lang wie der 2,70 Meter kurze fortwo.
Ein Blick in den Innenraum zeigte das ganze Ausmaß: Die Leiter war einmal längst durch das Fahrzeug geschoben und stieß vorne ans Cockpit. Der Fahrer hatte das sperrige Teil nur mit ein paar lockeren Schnüren gesichert. Eine wacklige Konstruktion, die bei jeder Bodenwelle zum Risiko wurde – für ihn selbst und für andere Verkehrsteilnehmer.

Die Leiter ragte weit in den Innenraum: So transportierte der Smart-Fahrer das sperrige Teil.
Bild: Facebook / Ontario Provincial Police - East Region
Polizei reagiert klar und trocken
Auf Facebook schrieb die Ontario Provincial Police später deutlich: "Wenn Sie eine Leiter transportieren (oder irgendetwas anderes Großes), ist ein sehr kleines Auto nicht die richtige Wahl." Die Botschaft war eindeutig: Der Fahrer hätte für die Größe des Gegenstands ein anderes Fahrzeug wählen müssen.
Für den Fahrer blieb es nicht bei einem Hinweis. Die Beamten stellten ein Ticket wegen unsicherer Ladung aus – so lautet der offizielle Verstoß nach dem Highway Traffic Act. Kostenpunkt: 130 Kanadische Dollar, umgerechnet rund 80 Euro. Bei gewerblichen Fahrzeugen wäre die Strafe deutlich höher ausgefallen.
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