Soko Autoposer: neue Fälle

Soko Autoposer: BMW-Raser gestoppt

Hamburg-Raser mit Tempo 200 unterwegs

In Hamburg stoppte die Polizei einen Fahranfänger, der mit einem BMW 1er M Coupé mit über 200 Sachen durch die Stadt raste. Neues von der Soko Autoposer!
Die Hamburger Polizei schnappte in Hamburg-Farmsen einen Fahranfänger, der mit einem BMW 1er M Coupé gleich eine ganze Reihe Verkehrsregeln brach. Mit über 200 km/h fuhr der 20-Jährige in der Nacht zum 10. Januar durch die Stadt. Ohne Rücksicht auf Ampeln oder Tempo-Limits (teilweise waren nur 50 km/h erlaubt) bahnte sich das 340-PS-Auto seinen Weg durch den Verkehr, wechselte dabei sogar in den Gegenverkehr, um das hohe Tempo beibehalten zu können (Stichwort Ideallinie). Aus Sicherheitsgründen sah selbst die Polizei zunächst davon ab, den Raser zu verfolgen. Erst als der BMW-Fahrer langsamer wurde, erkannten ihn Unterstützungseinheiten in einer engen Nebenstraße und stoppten das Auto. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 20-jährige Hamburger gar nicht der Besitzer des Wagens war. Das 1er M Coupé gehörte seinem 61-jährigen Beifahrer.

Raser-Fahrt als Straftat – BMW beschlagnahmt

Besonders bitter für den jungen Fahrer, der sich noch in der Probezeit befand: Die Polizisten wertete die Nachtfahrt als "illegales Straßenrennen". Das ist nach einer Gesetzesänderung aus dem Jahr 2017 auch ohne die Beteiligung eines zweiten Fahrzeugs möglich und gilt als Straftat. Er wurde mit aufs Kommissariat genommen, sein Führerschein eingezogen. Bittere Folgen hatte der Tempo-Rausch auch für den Wagenbesitzer: Der BMW wurde beschlagnahmt. Laut Polizei reagierte der 61-Jährige darauf sehr "ungehalten".

Polizei stoppte "911er-Killer

Diesen getunte BMW 1er M Coupé nannte sein Besitzer den "911er-Killer"...

In einem Fall aus dem Jahr 2018 hatte die Polizei bereits schon einmal einen auffälligen BMW 1er M Coupé gestoppt: den sogenannten "911er-Killer". So bezeichnete ihn jedenfalls sein Besitzer, ein 70-Jähriger aus Hamburg. Hinter dem bedrohlichen Spitznamen steckte ein weißer BMW 1er, in den der Mann zahlreiche Rennwagenteile verbaut hatte. Zudem war der 340-PS-Sportwagen massiv tiefergelegt – so tief, dass die Reifen an den Radkästen schliffen. Soko-Leiter Tobias Hänsch, dessen Einheit den 1er am 26. September 2018 bei einer Kontrolle aus dem Verkehr zog, nannte den Renn-BMW eine "Rakete". Eine, die allerdings nicht verkehrstauglich ist. Bei hohen Geschwindigkeiten könne "einem der Reifen um die Ohren fliegen". Der Wagen wurde wegen diverser illegaler Veränderungen sichergestellt.

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