Diese Geschichte schreiben wir ausnahmsweise mal von hinten nach vorn. Also: Was kostet der Korando e-Motion? Die Antwort könnte Sie kurz zucken lassen: 29.420 Euro nach Abzug der Prämie. Wenig Geld für viel Blech.
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SsangYong-Autos stehen nicht an jeder Ecke, 150 Händler in Deutschland, 1546 Autos haben die im vergangenen Jahr verkauft, 2550 sollen es dieses Jahr werden. Endlich mal gute Nachrichten, nachdem SsangYong 2021 pleite war, jetzt mit Elektro-Lkw-Hersteller Edison einen neuen Investor hat. Für Optimismus sorgt auch das erste E-Auto der Marke. Das kompakte 4,47-Meter-SUV Korando gibt es schon als Benziner und Diesel – und jetzt auch mit Elektromotor. Kann der was?
SsangYong Korando e-Motion
Nauanfang: Nach einer Pleite ist SsangYong wieder da. Und bringt mit dem Korando e-Motion das erste Elektroauto der Marke.
Erst mal die Daten: Die Lithium- Ionen-Polymer-Batterie ist 61,5 kWh groß und soll laut WLTP für 339 Kilometer Reichweite gut sein. SsangYong sagt: In der Stadt, wenn per Lenkradwippe Bremsenergie zurückgewonnen wird, sollen es bis zu 474 Kilometer sein. Ihren Beitrag leistet auch die serienmäßige Wärmepumpe, die erzeugte Wärme nutzt, um es im Innenraum kuschelig zu machen.
SsangYong Korando e-Motion
Sparsam: Der Elektro-Korando kommt mit 16,8 kWh pro 100 Kilometer aus – ein wirklich guter Wert.

Der Verbrauch fällt angenehm klein aus

Apropos Daten. In 33 Minuten von 20 auf 80 Prozent, von ganz leer auf 80 Prozent dauert keine Stunde. Das Ladetempo ist mit maximal 80 kW eher bescheiden, das können andere besser. Und wir lernen schon auf dem Papier: Abgeregelt bei 156 km/h, der Elektro-Korando ist keiner für häufige Autobahn-Etappen, sonst würde es ja auch mit dem Verbrauch von 16,8 kWh nicht klappen. Und das ist mal ein guter Wert!
SsangYong Korando e-Motion
Licht und Schatten: Im Comfort-Modus merkt man die 190 PS und 360 Nm, Eco+ hingegen macht eher wenig Spaß.

Im Modus Eco+ geht es nur zäh vorwärts

Jetzt aber Abfahrt. 190 PS und 360 Nm Drehmoment fühlen sich im Comfort-Modus okay an und in "Sport" richtig gut, bei "Eco+" wirkt es, als hinge hinten ein Anhänger dran (1500 kg Anhängelast). Wer die DNA dieses Autos entschlüsselt hat und es genau so fährt, wie es kann, kommt komfortabel von A nach B. Lenkung, Federung, alles haben sie auf maximale Entschleunigung abgestimmt. In schnellen Kurven baut sich die Karosserie auf, wankt etwas. Na und? Fahren wir halt langsam. Und genießen den Luxus. 

Fahrzeugdaten

Modell
SsangYong Korando e-Motion
Abzweigung
Motor
Abzweigung
Abzweigung
Leistung
Abzweigung
Abzweigung
max. Drehmoment
Abzweigung
Abzweigung
Antrieb
Abzweigung
Abzweigung
Länge/Breite/Höhe
Abzweigung
Abzweigung
Leergewicht
Abzweigung
Abzweigung
Kofferraum
Abzweigung
Abzweigung
Vmax
Abzweigung
Abzweigung
Verbrauch (WLTP)
Abzweigung
Abzweigung
Akkukapazität
Abzweigung
Abzweigung
Reichweite
Abzweigung
Abzweigung
Preis*
Abzweigung
Elektromotor, vorn
140 kW (190 PS)
360 Nm
Vorderrad, Einstufenautomatik
4465/ 1870/1645 mm
1840 kg
551-1248 l
156 km/h
16,8 kWh/100 km
61,5 kWh
339 km
ab 38.990 Euro

Guter Einstieg hinten, ausreichend Freiheit für Kopf und Körper, die Lehne lässt sich sogar um 32,5 Grad neigen. Vorn gucken wir auf ein Cockpit, das sich nur im Detail billig anfühlt. Digitaler Tacho, großer Touchscreen mit Drehregler für laut und leise (danke!), Klimaeinheit darunter, Sitze wahlweise mit Heizung und Lüftung.

Bildergalerie

SsangYong Korando e-Motion
SsangYong Korando e-Motion
SsangYong Korando e-Motion
Kamera
SsangYong Korando e-Motion im ersten Check
Ach ja, zum Schluss noch mal auf Anfang. Der Preis. Es gibt drei Ausstattungen, wir finden: Basis reicht. Dann sind die wichtigsten Assistenten drin, Klimaautomatik, sieben Jahre Garantie. Und das ist genauso heiß wie der Preis.

Fazit

Endlich wieder ein starkes Lebenszeichen von SsangYong! Die Koreaner haben ihr erstes Elektro-SUV ganz auf Komfort getrimmt, es gibt viel Auto für relativ wenig Geld. Aber nur 80 kW Ladetempo! Dieses SUV ist keins für öfter Langstrecke. Aber Otto Normalfahrer mit 39 km täglich kommt gut klar. AUTO BILD-Urteil: 3