Den ersten Mai kann man auf ganz unterschiedliche Weise verbringen: Man macht einen Ausflug, besucht eine Kundgebung oder setzt sich – meist unfreiwillig - mit Krawallen auseinander. Da sich die meisten für Variante eins entscheiden, wird es am kommenden Wochenende (30. April bis 2. Mai 2010) wieder etwas lebhafter auf den Straßen. Die Varianten zwei und drei hingegen können für Ärger in den Städten und Gemeinden sorgen. Geparkte Autos könnten in Berlin und Hamburg bei möglichen Krawalle unter Umständen in Mitleidenschaft gezogen werden. Noch immer bremsen auch zahlreiche Baustellen den Verkehr.
Auf diesen Strecken kann es eng werden: A1 Blankenheim – Köln – Dortmund – Münster • A1 Osnabrück – Bremen – Hamburg • A2 Dortmund – Hannover • A3 Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln – Oberhausen • A4 Bad Hersfeld – Erfurt – Chemnitz • A5 Basel – Karlsruhe • A6 Heilbronn – Nürnberg • A7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Kassel – Hannover – Hamburg • A8 Stuttgart – München • A9 München – Nürnberg • A19 Rostock – Wittstock/Dosse • A45 Gießen – Hagen • A61 Koblenz – Mönchengladbach.

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Örtliche Behinderungen wird es am Sonnabend durch das Eschborn-Frankfurt-Radrennen geben. Am Sonntag können Marathon-Veranstaltungen in Düsseldorf und Hannover den Verkehrsfluss stören. Auch im benachbarten Ausland ist einiges los. Die Niederländer starten in die Frühlingsferien, für Österreich, Italien und die Schweiz rechnet der ADAC mit viel Ausflugsverkehr. Und auch hier sorgen  Baustellen für Engpässe. In Österreich etwa auf der Tauern- und der Brennerautobahn, in der Schweiz auf der Strecke St. Gallen – Zürich – Bern und der San-Bernardino-Route.

Von

Stephanie Kriebel