Wozu brauchst du noch Straßenkarten? Meine Kollegen staunen nicht schlecht, wenn ich erzähle, dass ich auf Reisen oft das Navi ausschalte und mit dem guten alten Straßenatlas navigiere. Besser: mich navigieren lasse. Denn meine Frau sagt mir, mit der Karte auf den Knien, wo es langgeht. Freundlicher als das Navi und stets bereit, einen Abstecher zu machen, wenn die Straße angenehmer wirkt oder ein schöner Ort lockt.
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Auf Qualität und Anmutung der Karten kam's an

Deshalb wollten wir wissen: Welcher Atlas ist der beste? Und bestellten acht Atlanten. Der Shell-Atlas fehlt leider. Denn die aktuelle Ausgabe ist vergriffen und die neue noch nicht lieferbar. Bei den anderen legten wir den Schwerpunkt auf Qualität und Anmutung der Karten: Wie groß ist die Schrift, wie kontrastreich sind die Zeichnungen? Wie klar die Unterscheidung von Straßen und Landschaft? Zusammen mit der Ortssuche und den Extras, aber auch der Bindung der Karten kam schnell heraus: Sind die Karten gut, kommt es auf das Suchsystem an, also das Zusammenspiel von Karten und Ortsregister. Am Ende heißt der Sieger Michelin. Der hat zwar weniger Extras als der Platzhirsch vom ADAC. Aber er bietet die besten Karten und die beste Übersicht. In der Galerie: acht Autoatlanten und Straßenkarten im Test!

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Acht Autoatlanten im Test
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Straßenkarten und Autoatlanten im Test

Fazit

von AUTO BILD
Ich fahre gerne mit elektronischen Navis. Im Urlaub oder am Wochenende greife ich aber auch zur Straßenkarte, orientiere mich selbst in der Region und probiere spontan kleine Straßen aus, die das Navi nicht empfehlen würde. So entdecke ich die Welt neu. Ans Ziel komme ich trotzdem.