Studie KTM X-Bow (mit VIDEO)
Ausbruch der Technik

In Genf verblüffte Motorrad-Ikone KTM mit einem puristischen Leichtbau-Geschoss, das die Welt der Supersportwagen aufmischen soll.
Irgendwie erinnert dieses Geschoss an einen Auto gewordenen Hulk: Statt grüner Muskelberge aus zerfetzter Kleidung lugt aus der spärlichen Karosserie des X-Bow (gesprochen: Crossbow) die blanke Technik hervor. Metallstreben, Federbeine, Schalldämpfer – im Stil eines Naked Bikes protzt der orange-schwarze Renner mit seinen inneren Werten. Kein Wunder, denn sein Erbauer KTM ist der zweitgrößte Motorradhersteller in Europa. Mit dem ersten Sportwagen der Firmengeschichte werfen die Österreicher sämtliche Konventionen des Automobilbaus über den Haufen.
Gene eines Formel-Rennwagens
Dementsprechend erstaunt betrachtete das Publikum das nur 700 Kilogramm schwere Gefährt bei seiner Premiere auf dem Genfer Salon 2007. Ohne Dach und Türen präsentiert sich die puristische Fahrmaschine und erinnert mehr an einen Formel-Rennwagen als an einen Pkw. Die Gene bestätigen den Eindruck: Statt einer selbsttragenden Karosserie umgibt die beiden Insassen ein Monocoque. Diese aus Kohlefaser gebackene Kanzel schützt auch Alonso, Räikkönen und Co in ihren Dienstwagen. Und fand sich bisher nur bei sehr teuren Supersportwagen auf der Straße wieder.
Organspender GTI

Heckantrieb ist Ehrensache

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