Sturmtiefs über Deutschland: Schäden an Autos

Sturmtief über Deutschland: Schäden an Autos

"Friederike" macht Deutschland nass

Orkantief "Friederike" hat nicht nur mehrere Menschen das Leben gekostet, sondern auch massive Schäden in Deutschland angerichtet – auch auf den Straßen.
(dpa/cj) Auf den Tag genau elf Jahre nach dem verheerenden Orkan "Kyrill" ist am 18. Januar 2018 Orkantief "Friederike" stundenlang tosend über Deutschland hinweggefegt, vor allem über die westlichen und mittleren Landesteile. Insgesamt wurden durch die Folgen des Sturms acht Menschen getötet und Hunderte verletzt. In Nordrhein-Westfalen mussten bis zu 100.000 Menschen zeitweise ohne Strom auskommen. Polizei und Rettungskräfte waren während des Orkans im Dauereinsatz und in der Nacht sowie am Freitagmorgen mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Deutsche Bahn stellte am Donnerstagnachmittag aus Sicherheitsgründen bundesweit den Fernverkehr ein. An etlichen Flughäfen wurden Flüge abgesagt, in einigen Bundesländern fiel der Schulunterricht aus.
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Auch Autofahrer waren von "Friederike" betroffen. Es gab mehrere, teils schwere Unfälle, Lkw wurden von Sturmböen umgeweht. Zahlreiche Straßen, vor allem in höheren Lagen, mussten wegen Unbefahrbarkeit gesperrt werden. Auch der Busverkehr wurde in einigen Regionen beeinträchtigt. Das Tief war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) der schwerste Sturm seit dem Jahr 2007. Auf dem Brocken im Harz seien in der Spitze Orkanböen von 203 Stundenkilometer gemessen worden. "Damit haben wir elf Jahre nach Kyrill wieder einen Orkan der Königsklasse", sagte ein DWD-Sturmexperte.

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