Bilder Subaru Forester e-Boxer (2019)

Subaru Forester e-Boxer (2019): Test, Preis, Verbrauch, Hybrid

Was kann der neue e-Boxer im Subaru Forester?

Subaru spendiert dem optisch kaum veränderten Forester erstmals einen Hybridantrieb. AUTO BILD ist das neue Modell gefahren und hat alle Infos!
Der neue Subaru Forester basiert auf der Global Plattform der Japaner und wurde komplett neu entwickelt – auch wenn man es nicht wirklich sieht. Der neue Forester ist mit 4,63 Metern gerade einmal 1,5 Zentimeter länger als sein Vorgänger, hat drei Zentimeter mehr Radstand und erstmals einen elektrifizierten Antrieb. Doch während die Konkurrenz zunehmend auf Elektroautos oder zumindest Plug-in-Hybriden setzt, liefert Subaru beim Forester nur eine Minimallösung mit einem zweiten Bordnetz. Der bekannte zwei Liter große Boxermotor mit seinen 150 PS und 194 Newtonmeter maximalem Drehmoment wird in seinem stufenlosen CVT-Getriebe um einen kleinen Elektromotor erweitert, der 16 PS und 66 Newtonmeter an Zusatzleistung bietet.

Der E-Motor soll zehn Prozent Spritersparnis bringen

Die Batterie sitzt unter dem Kofferraum und ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bescheidenen 1,6 Kilometern.

Die 118-Volt-Lithium-Ionen-Batterie (13,5 kWh) ist im Kofferraum unter dem Ladeboden verstaut. Mit 509 Litern fasst der Neuling sogar vier Liter mehr als sein Vorgänger. Bei umgeklappter Rückbank sind es 1779 Liter. Der Normverbrauch des Forester e-Boxer ist mit 8,1 Litern Super auf 100 Kilometern alles andere als beeindruckend gering. Die Teil-Elektrifizierung soll rund zehn Prozent einsparen. Dass der Subaru Forester e-Boxer bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h eine Mikrostrecke von 1,6 Kilometern rein elektrisch zurücklegen kann, ist nicht mehr als eine nette Technikspielerei im Stadtverkehr.

Die Fahrleistungen lassen zu wünschen übrig

Der Leistungszuwachs des Saugboxers ist mit den gerade einmal 12 Kilowatt überschaubar. Beim Anfahren und Beschleunigen steuert das Elektromodul einen entsprechenden Energieschub hinzu. Doch das Mehrgewicht von 110 Kilogramm für das komplette Elektropaket macht sich negativ bemerkbar. Und mehr Motorleistung könnte der 1,7 Tonnen schwere Allradler ohnehin vertragen, denn die insgesamt gerade einmal 167 PS sind im Konkurrenzumfeld nicht viel. So sind nur 188 km/h Höchstgeschwindigkeit und ein träger Spurt 0 auf 100 km/h in 11,8 Sekunden drin. Die leistungsstärkeren Motorisierungen der Vorgänger hat Subaru aus Verbrauchsgründen gestrichen. Die Japaner bieten von ihren so laufruhigen Boxermotoren hierzulande nur noch eine schwache Basisversion an.

Das Fahrgefühl hat sich verbessert

Im Vergleich zum Vorgänger ist die Karosserie deutlich steifer. Und das Gewicht wurde gleichmäßiger verteilt.

Selbstverständlichkeiten wie ein vernetztes High-Tech-Navigationsgerät, zeitgemäße USB-C-Anschlüsse, digitale Instrumente oder große Bildschirme fehlen. Stattdessen gibt es solide Fahrwerkstechnik, eine gute Sicherheitsausstattung und viel Platz im Innern. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Karosserie deutlich steifer. Und das Gewicht wurde gleichmäßiger verteilt. Das sorgt für ein besseres Fahrgefühl. Das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung vorn und Mehrlenkerachse hinten ist wie schon zuvor ausgewogen abgestimmt. Die große Stärke bleibt der variable Allradantrieb nebst drei Fahrprogrammen, mit denen man auch im leichten Gelände vor keine unlösbaren Aufgaben gestellt wird. Der Subaru Forester e-Boxer ist ab sofort zu Preisen ab 34.990 Euro bestellbar. Anfang 2020 sollen die ersten Exemplare zu den Händlern rollen.

Bilder Subaru Forester e-Boxer (2019)

Autor: Stefan Grundhoff

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