Seat hat bestätigt, ab 2016 das erste SUV der Firmengeschichte auf den Markt zu bringen (siehe Foto oben). Zuvor hatte Mutter VW grünes Licht für den Geländewagen gegeben. Die Spanier interpretieren das in einer Mitteilung als "klares Zeichen der Verpflichtung des Volkswagen Konzerns" für Seat. Als Basis ist die neue Konzernplattform MQB (Modularer Querbaukasten) vorgesehen, die Volkswagen unter anderem für den Golf und den Nachfolger des Tiguan nutzt.Laut Insidern wird das neue Seat-Modell zwar in Spanien entwickelt, allerdings nicht in Südeuropa gebaut. Es soll in Tschechien vom Band laufen, wo auch der Skoda Yeti produziert wird. Dessen Nachfolger teilt sich die technische Basis mit dem Seat. Gegenüber dem aktuellen Modell soll der neue Yeti nicht wachsen und nicht mehr so kastig werden. Trotzdem setzen die Tschechen auf eine gute Raumausnutzung und viel Nutzwert.Oberhalb des Yeti hat der Vorstand mittlerweile ein größeres SUV vom Format eines Octavia beschlossen. Der siebensitzige Snowman soll vor allem in China und Russland Stückzahlen machen und Skoda jährliche Verkäufe von rund 1,5 Millionen Autos ermöglichen. Er teilt sich die Plattform mit der Langversion des kommenden VW Tiguan.