Beim Kampf Suzuki Vitara gegen Suzuki S-Cross entscheiden Nuancen. Da müssen wir uns die beiden Japan-SUVs ganz genau ansehen.
Wer ist jetzt wer? Da werden Kunden beim Suzuki-Händler wohl verwirrt den Kopf schütteln: Der S-Cross ist gerade mal eine Handbreit länger als der Vitara, und sein Kofferraum schluckt eine Tasche mehr, aber sonst? Die beiden so ähnlichen Zwillinge haben die gleiche Technik und sind fast identisch eingerichtet.
Die Unterschiede zwischen S-Cross und Vitara sind marginal
Praktischer: Mit leichterem Einstieg hinten ist der Suzuki S-Cross das etwas bessere Familienauto.
Wir helfen beim Unterscheiden: Der Vitara tritt gern zweifarbig auf und will der jüngere, modische SUV sein, der S-Cross das komfortablere Familienauto. Aha! Tatsächlich müssen wir im Cockpit genau hinsehen, um die Brüder auseinanderzuhalten. Der Vitara hat links unterm Lenkrad Tasten für die Fahrassistenten, die es im S-Cross noch nicht gibt. Instrumente, Sitze, Raumgefühl – alles gleich, sogar auf der Rückbank. Nur Einsteigen hinten gelingt im S-Cross etwas bequemer. Das liegt am längeren Radstand, trotzdem federt er nicht komfortabler: Beide Suzuki gehören zu den trocken-knorrigen SUV, denen die Offroad-Herkunft noch anzumerken ist. Da ist der Kunststoff eher solide als liebevoll gewählt, das Infotainment nicht auf dem neuesten Stand.
Beim Fahrspaß können beide SUVs ordentlich punkten
Dampf unter der Haube: Mit dem 1,4 Liter großen Turbo werden die beiden SUVs zu Spaßmachern.
Das gilt nicht für den 1,4-Liter-Turbo-Benziner, den die Hälfte aller Kunden nimmt: ein lebhaftes Bürschchen, das die leichten Suzuki in flotte Spaßmacher verwandelt. Die 140 PS jagen den Geländemief zum Fenster raus, auf der Autobahn sind respektable 200 km/h Spitze drin. Der leichtere Vitara genehmigt sich immer einen Schluck Benzin weniger als der S-Cross, was unterm Strich noch wichtig werden könnte, weil bei den Suzuki Nuancen entscheiden. Dann machen wir doch mal die Rechnung auf: Mit gleichem Motor und gleicher Ausstattung (Comfort +) ist der S-Cross nur 440 Euro teurer als sein Bruder, dafür luxuriöser ausgestattet mit Zweizonenklima, Lederpolstern und Sitzheizung. Der aktuellere Vitara bietet dagegen mehr Fahrhilfen wie Totwinkelwarner, Verkehrszeichen-Erkennung oder Spurhalteassistent. Ach ja, die Lackierung in zwei Farben steht für 400 Euro in der Preisliste. Eine knappe Kiste.
Fazit: "Seltsam, dass Suzuki zwei so ähnliche Autos baut: den modischeren, sicheren Vitara und den luxuriösen, längeren S-Cross trennen nur Nuancen. Da entscheiden Vorlieben und das aktuelle Händlerangebot – bei uns der pure Nutzwert: für den S-Cross."
Suzuki S-Cross vs. Suzuki Vitara
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Beim Kampf Suzuki Vitara gegen Suzuki S-Cross entscheiden Nuancen. Da müssen wir genau hinschauen, um die beiden Japan-SUVs zu unterscheiden.
Bild: Toni Bader
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Wer ist jetzt wer? Da werden Kunden beim Suzuki-Händler wohl verwirrt den Kopf schütteln: Der S-Cross ist gerade mal eine Handbreit länger und sein Kofferraum schluckt eine Tasche mehr ...
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... als der Vitara, aber sonst? Die beiden so ähnlichen Zwillinge haben die gleiche Technik und sind fast identisch eingerichtet.
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Wir helfen beim Unterscheiden: Der Vitara tritt gern zweifarbig auf und will das jüngere, modische SUV sein, ...
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... der S-Cross das komfortablere Familienauto. Aha!
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Tatsächlich müssen wir im Cockpit genau hinsehen, um die Brüder auseinanderzuhalten. Der Vitara hat links unterm Lenkrad ...
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... Tasten für die Fahrassistenten, die es im S-Cross noch nicht gibt. Instrumente, Sitze, Raumgefühl – alles gleich, sogar auf der Rückbank.
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Nur Einsteigen hinten gelingt im S-Cross etwas bequemer. Das liegt am längeren Radstand, trotzdem federt er nicht komfortabler: Beide Suzuki gehören zu den trocken-knorrigen SUV, denen die Offroad-Herkunft noch anzumerken ist. Da ist der Kunststoff eher solide als liebevoll gewählt, das Infotainment nicht auf dem neuesten Stand.
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Das gilt nicht für den 1,4-Liter-Turbo-Benziner, den die Hälfte aller Kunden nimmt: ein lebhaftes Bürschchen, das die leichten Suzuki in flotte Spaßmacher verwandelt. Die 140 PS ...
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... jagen den Geländemief zum Fenster raus, auf der Autobahn sind respektable 200 km/h Spitze drin.
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Der leichtere Vitara genehmigt sich immer einen Schluck Benzin weniger als der S-Cross, was unterm Strich noch wichtig werden könnte, weil bei den Suzuki Nuancen entscheiden.
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Dann machen wir doch mal die Rechnung auf: Mit gleichem Motor und gleicher Ausstattung (Comfort +) ist der S-Cross nur 440 Euro teurer als sein Bruder, dafür luxuriöser ausgestattet mit Zweizonenklima, Lederpolstern und Sitzheizung.
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Der aktuellere Vitara bietet dagegen mehr Fahrhilfen wie Totwinkelwarner, Verkehrszeichen-Erkennung oder Spurhalteassistent. Ach ja, die Lackierung in zwei Farben steht für 400 Euro in der Preisliste. Eine knappe Kiste.
Bild: Toni Bader
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Das Fazit: "Seltsam, dass Suzuki zwei so ähnliche Autos baut: den modischeren, sicheren Vitara und den luxuriösen, längeren S-Cross trennen nur Nuancen. Da entscheiden Vorlieben und das aktuelle Händlerangebot – bei uns der pure Nutzwert: für den S-Cross."