Die Japaner lieben ihre Kleinstwagen, denn in Metropolen wie Tokio sind Parkplätze so rar wie Bären im Bayerischen Wald. Da kommt ein 3,71 Meter kurzer Flitzer wie der Suzuki Solio gerade recht. Er ist kurz, aber dafür hoch, so dass bei den Passagiere keine Platzangst aufkommen muss. Bei der Form macht Suzuki keine Kompromisse, der Solio sieht aus wie ein Schrank auf Rädern und erinnert so an den seeligen Wagon R+, den es auch bei uns gab. Gerade hinten lässt der Solio erstaunlich viel Raum für die Beine, den Zugang erleichtern praktische Schiebetüren. Einziger verfügbarer Motor ist ein 1,2-Liter-Benziner, der 92 PS leistet und an ein CVT-Getriebe gekoppelt ist. Wahlweise ist er mit Front- oder Allradantrieb zu haben. Im Januar 2011 geht es los für den Solio, immerhin 1000 Stück pro Monat will Suzuki in Japan verkaufen.

Überblick: Alle News und Tests zu Suzuki

Gleichzeitig gab Suzuki bekannt, dass der Solio unter einem anderem Namen auch von Mitsubishi verkauft wird. Darauf haben sich beide Unternehmen in einem Memorandum verständigt. 800 Exemplare werden monatlich an Mitsubishi geliefert.

Von

Stephan Bähnisch