Tempomat und ACC: BASt-Studie
Elektronische Helfer sind ungefährlich

Immer mehr elektronische Helfer sollen Autofahrer unterstützen. Doch lenken sie nicht zu sehr ab? Wie Tempomat und ACC unsere Fahrt beeinflussen, hat jetzt die Bundesanstalt für Straßenwesen erforscht.
- Stephan Bähnisch
Das Fahren mit Tempomat führt zu keinen gefährlichen Veränderungen des Fahrerverhaltens. Ganz ähnlich fällt das Fazit nach Fahrten mit einem radarbasierten Abstandshalte-Assistenten (ACC = Adaptive Cruise Control) aus. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), das jetzt veröffentlicht wurde. Dazu ließen die Experten 22 Autofahrer – die Hälfte davon erfahren im Umgang mit Tempomat und ACC – an einem Simulator insgesamt drei Teststrecken mit und ohne elektronische Helfer abfahren. Resultat: Die Geschwindigkeitsbegrenzungen wurden mit aktiviertem Tempomat besser eingehalten, die maximalen Geschwindigkeiten fielen geringer aus. Die Abstände zu vorausfahrenden Fahrzeugen veränderten sich durch den Tempomaten nicht. Bislang haben laut der BASt zwischen zehn und 20 Prozent einen Tempomaten, in der Oberklasse sind es mehr als 50 Prozent. Bei ACC war der Abstand vergrößert, allerdings konnten die Testfahrer die Abstände auch nicht individuell anpassen.
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