Tesla-Fahrer wählen wieder Benziner
Tesla-Abkehr: Mehrheit bevorzugt wieder Verbrenner

Bild: Tesla
YouTube & Co. sind voll mit Videos, in denen immer wieder diese Aussage gemacht wird: "Wer einmal E-Auto gefahren ist, will nie mehr einen Verbrenner haben." Doch das stimmt offenbar nicht so ganz – zumindest, wenn es um Tesla-Besitzer geht. Die kehren dem Elektroauto nämlich ziemlich oft den Rücken.
Einer aktuellen Studie der US-Autohandelsplattform Edmunds zufolge gaben 51 Prozent der US-amerikanischen Tesla-Fahrer an, dass ihr nächstes Auto wieder ein rein benzingetriebenes Fahrzeug sein wird. Weitere zehn Prozent wollen sich für ein Hybridauto und sechs Prozent für einen Plug-in-Hybrid entscheiden. Damit ist die Unzufriedenheit mit dem Tesla sogar noch etwas höher als mit dem E-Auto im Allgemeinen. Die Ergebnisse decken sich mit einer Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey, die mit 46 Prozent eine ähnlich hohe Quote berechnete.
Ergebnisse besser als 2020
Die Ergebnisse klingen dramatisch und sind sicherlich auch nicht sonderlich gut für Tesla. Dennoch stellen die aktuellen Werte eine deutliche Verbesserung dar: Bei einer Edmunds-Studie im Jahr 2020 gaben nämlich sogar 76 Prozent der Tesla-Besitzer an, wieder auf einen Verbrenner wechseln zu wollen. Mit anderen Worten: Die Zustimmung zu Tesla nimmt sogar zu; dennoch sind auch die aktuellen Werte wahrlich nicht berauschend.
Deutsche Tesla-Fahrer sind treu
Interessant: Laut McKinsey kehren in Deutschland nur 24 Prozent der Tesla-Fahrer dem US-Auto den Rücken und entscheiden sich für einen Verbrenner oder ein Elektroauto einer anderen Marke.
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